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Postkunde sauer: Kartenlesegerät streikte mehrfach

Notauszahlung für kleinere Beträge

15.05.2007

Asseln Walter Altenberg ärgert sich über die Post. Vor kurzem war er in der neuen Postagentur von Lotto Schmutzler am Asselner Hellweg 115, um kurzfristig Geld für seinen Holland-Urlaub abzuheben. Doch es klappte nicht: Das Kartenlesegerät streikte. Kein Problem, dachte sich der Asselner. Er machte einige Besorgungen und erschien dann erneut bei Schmutzler. Doch auch diesmal versagte der Computer seinen Dienst. Ziemlich sauer verließ er das Geschäft und holte sich sein Geld in Husen. ?Als es noch die richtige Post in Asseln gab, wäre so etwas nicht passiert?, schimpft Walter Altenberg. Dass das Kartenlesegerät defekt war, sei schon einmal sechs Wochen zuvor passiert, berichtet der Postkunde. Er hakte bei der Postbank in Bonn nach und erfuhr dort, dass man ihn nicht hätte wegzuschicken brauchen, sondern, dass es das Instrument der so genannten Notauszahlung gibt. ?Warum wurde mir dies nicht vor Ort mitgeteilt?? fragt Walter Altenberg. Auf RN-Anfrage verfolgte die Post den Fall zurück. Postsprecher Achim Gahr führt ?unglückliche Umstände? ins Feld. Als Walter Altenberg ins Geschäft kam, sei der Computer gerade heruntergefahren gewesen, da etwas auf der Festplatte kaputt gewesen sei. Der Kunde sei dann gegangen, bevor der PC ganz hochgefahren worden sei. Dies sei einige Minuten später der Fall gewesen. Die Post entschuldige sich bei Altenberg für die Unannehmlichkeiten. Achim Gahr bestätigte, dass es eine Notauszahlung gibt, die ausgeführt werden kann, wenn die Technik ausfällt. ?Dann wird alles per Hand eingetragen.? Dabei bestehe allerdings eine Ausweispflicht, hohe Beträge könnten nicht abgehoben werden, und der ganze Vorgang dauere etwas länger. Der Sprecher betonte, dass das Personal der Agenturen sich mit der Technik genauso gut auskenne wie die Mitarbeiter der Postfilialen. Dies zeigten Befragungen von Kunden und Besuche von Testkunden. Falls Kenntnisse nicht vorhanden seien, werde sofort nachgeschult. u.b.

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