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Ratten geht's ans Fell

Der Mensch ist selbst schuld: Er füttert die Seuche heran, die er anschließend bekämpfen muss. Immer dann, wenn er Essensreste ins Klo kippt.

03.02.2008

Es geht um Ratten. Keiner will sie, aber auch Dortmund hat mindestens so viel davon wie Einwohner. Die allgemeine Zählart lautet: Auf jeden Bürger kommt mindestens ein Nager. Jetzt ruft das Ordnungsamt wieder alle Grundstückseigentümer auf, sich an einer gemeinsamen, möglichst flächendeckenden Rattenbekämpfung zu beteiligen: Sie läuft vom 11. bis 29. Februar.

Ratten sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere mit überaus großer Anpassungsfähigkeit. Sie besiedeln alle Lebensräume und halten sich bevorzugt in der Nähe des Menschen auf. Da sie sich sehr schnell vermehren, erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und auch Krankheiten übertragen, muss der Befall in Grenzen gehalten werden. Zur Bekämpfung der Ratten sind Grundstückseigentümer oder sonstige Grundstücksberechtigte gesetzlich verpflichtet.

Eine Bekämpfung macht nur dann Sinn, wenn alle, die auf ihren Grundstücken Ratten festgestellt haben oder vermuten, mitmachen. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, sich mit Rattenbekämpfungsmitteln zu versorgen oder einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen. Die Stadt bekämpft Ratten auf Privatgrundstücken seit Schließung der Städtischen Desinfektionsanstalt im Jahre 1987 nicht mehr.

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