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Reden, reden, reden

72 000 Dortmunder haben einen fremden Pass. 60 000 hatten mal einen. "Aber ein deutscher Pass bedeutet noch lange keine gelungene Integration."

25.02.2008

Die das sagt, muss es wissen. Barbara Heinz ist Mitglied des Ausländerbeirates. Doch nicht nur die Migranten müssten sich bei der Integration Mühe geben. Barbara Heinz: "Die Migranten erwarten, dass sie gesehen, dass sie wahrgenommen werden." Dass man mit ihnen redet.

Macht man. Am 1. März. Denn dann steht die "3. Dortmunder Integrationskonferenz" an. Nach 2004 und 2005 wollen die verschiedenen Ausrichter einen Tag lang das Thema "Perspektiven der Integration - Neue Impulse durch mehr Dialog" abarbeiten.

Dialog, so der ev. Pfarrer Friedrich Stiller, sei der Schlüssel zum Verstehen des anderen. "Kern der Integration ist die persönliche Begegnung." Die Politik könne die Gesetze machen, "doch das Klima machen die Menschen".

Und so hoffen er, Barbara Heinz, Marlies Haarmann von der Katholischen Stadtkirche oder auch Ahmad Aweimer vom Rat der Muslime auf eine große Teilnahme bei dieser dritten Integrationskonferenz.

Neben einführenden Referaten und einer Diskussionsrunde stehen auch die Ergebnisse aus fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zur Diskussion. Die Themen reichen von "Kein Dialog ohne Toleranz" bis zu "Dialog und Migranten-Organisationen."

Stiller und Heinz unterstrichen zum Schluss die Wichtigkeit des Dialogs, denn: "In Sachen Integration sind wir erst halb am Ziel", so Stiller. Und Barbara Heinz ergänzt: "Viele Migranten fühlen sich in Dortmund nicht gut aufgenommen." jöh

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