Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

«Seitlich aneinander schmiegen»

Rundum sicher

25.05.2007

Eichlinghofen Kreisverkehre sind auch ein Thema für Wissenschaftler. «Bei uns sind sie gängiger Bestandteil der Lehre», so der Verkehrsplaner Christian Holz-Rau vom Fachbereich Raumplanung an der Universität. «Grundsätzlich planen wir funktionsfähige Knotenpunkte» - und dazu zähle eben auch der Kreisverkehr, der vor allem unter dem Sicherheitsaspekt seine Vorzüge habe. Die Zahl der Unfälle sei niedriger als an üblichen Kreuzungen, und wegen der geringen Kollisionsgeschwindigkeit und der Aufprallwinkel («Man schmiegt sich seitlich aneinander») sei auch die Schadensbilanz besser. Ampelkreuzungen zum Beispiel bieten 32 Konfliktpunkte, ein Kreisverkehr dagegen nur 8 - weshalb auch die Polizei einen Kreisverkehr grundsätzlich befürwortet. «In einem Kreisverkehr hat das menschliche Gehirn nicht so viel zu verarbeiten», begründet Christian Holz-Rau den geschmeidigen Verkehrsfluss. Nur «bedingt richtig» sei die Annahme, dass ein Kreisverkehr mehr Platz beanspruche als eine Ampel. Nur bei dichter Eckbebauung sei das richtig. Ansonsten würden ja die Links- oder Rechtsabbiegespuren wegfallen. ban

Lesen Sie jetzt