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Sichere Schuhe im Aufwind

WICKEDE Es riecht ein wenig nach Klebstoffen in dem Vorraum zur Fertigungshalle der Atlas Schuhfabrik im Gewerbegebiet Wickede-Süd. Doch außer diesem Eindruck hat der moderne Hersteller von Sicherheitsschuhen aller Art nichts mehr mit dem Schuhmacher zu tun, wie man ihn von früher kennt.

26.02.2008

Um sich ein Bild von dem familiengeführten Unternehmen zu machen, das Marktführer in Deutschland ist, waren Vertreter der SPD-Fraktion im Rat der Stadt sowie Mitglieder vom Ausschuss für Wirtschaftsförderung des Rates zu Besuch. "Wir produzieren rund um die Uhr im Schichtbetrieb und schaffen so in etwa 6500 Paar Schuhe am Tag", erklärt der Geschäftsführer Werner Schabsky vor den lauten Maschinen, von denen vier in der Fertigungshalle im Einsatz sind. Vor wenigen Jahren noch sei der Betrieb wesentlich kleiner gewesen.

Während es vor 15 Jahren noch 46 Betriebsangehörige gegeben habe, konnte der Schuhfertiger sich auf aktuell 215 Beschäftigte steigern und besitzt sogar einen betriebseigenen Zulieferer der Lederwaren in Brasilien mit 700 Mitarbeitern. Eine Zahl, die Eindruck macht auf die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses, mit dem Werner Schabsky in der Ausbauphase des Unternehmens seit 2005 gut zusammenarbeitet. 2007 habe man den Umsatz von 55 Millionen auf 65 Millionen Euro steigern können - also im Jahr runde 1,6 Millionen Paar Schuhe verkauft.

Doch auch die Zahl der verschiedenartigen Schuhmodelle, von denen in den Hallen um die 280 000 Paar lagern, erregt Aufsehen: "Insgesamt 327 verschiedene Modelle haben wir zur Auswahl, wobei wir 90% der Bestellungen innerhalb von zwei Tagen versenden", gibt Schabsky einen Überblick. Darunter gebe es vom Bergbau über die Lebensmittel- bis zur Halbleiter- oder Automobilindustrie eigentlich keinen Bereich, aus dem die Atlas-Werke keine Kunden hätten. "Erstaunlich ist ja, dass sie aussehen, wie ganz normale, modische Sportschuhe", staunt Roland Spieß vom Wirtschaftsförderungsausschuss. Sewe

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