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Sorge um Erhalt von Kirchengebäuden

Nordstadt-CDU: Wohnortnahe soziale Angebote drohen verloren zu gehen

22.05.2007

Sorge um Erhalt von Kirchengebäuden

<p>Statt in neuen Bauten wie dem kürzlich errichteten für die Jugendfreizeitstätte Stollenpark sollen soziale Angebote nach Meinung der CDU künftig besser in gut erhaltenen Gemeindeeinrichtungen untergebracht werden. Archiv Laryea</p>

Die CDU-Ratsfraktion ist in Sorge um den Erhalt kirchlicher Gebäude in der Nordstadt. Die wegen rückläufiger Kirchensteuereinnahmen drohende Aufgabe, Umwidmung oder der Verfall von Kirchen, Gemeindesälen, Freizeiteinrichtungen und Räumen der Begegnung bedrohe auch massiv die darin beheimatete soziale Infrastruktur, meint die CDU-Ratsfrau Gerda Horitzky nach Gesprächen mit hauptamtlichen Kirchenvertretern und ehrenamtlich Aktiven. Die Nordstadtpolitikerin: «Die kirchlichen Einrichtungen sind unverzichtbare wohnortnahe Anker nachbarschaftlichen, ehrenamtlichen sozialen Engagements. Eben darauf ist aber die mit vielfältigen und komplexen sozialen Problemen belastete Nordstadt dringend angewiesen.» Die CDU setzt auf den zielgerichteten Ausbau der in Ansätzen bereits vorhandenen Vernetzung und Zusammenarbeit aller Akteure, die an dem Erhalt, der Koordination und wechselseitigen Stützung gemeindenaher Familien unterstützender Angebote, der Jugend- und Altenhilfe in der Nordstadt interessiert sind. Horitzky denkt dabei an einen «runden Tisch». Soziales Engagement, gerade das der ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde brauche die räumliche Anbindung an die Infrastruktur der vertrauten Kirchengemeinde, so Thomas Bahr, CDU-Fraktionschef in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord. Was hier durch Aufgabe von Standorten an intakten Strukturen verloren gehen würde, sei später durch kommunale Initiative oder allgemein die öffentliche Hand kaum wiederherzustellen. Bahr: «Überall, wo es aktuell oder zukünftig um die Erstellung, den Ausbau oder die Anpassung von sozialen, Familien unterstützenden oder jugend- und altenpflegerischen Angeboten in der Nordstadt geht, soll vorrangig geprüft werden, Projekte dieser Art in bestehenden wohnortnahen und in der Regel baulich gut erhaltenen Gemeindeeinrichtungen unterzubringen.» Der kürzlich errichtete Bau der Jugendfreizeitstätte Stollenpark (Bahr: «Ein lang gehegter Wunsch der CDU...»), der Ausbau des Big Tipi im Fredenbaum und bauliche Aktivitäten auf dem Nordmarkt (Kiosk mit Bühne für Freizeitangebote) müssen nach Auffassung der CDU die bis auf weiteres letzten kommunalen Aktivitäten dieser Art darstellen.

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