Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Staatsanwaltschaft fordert Psychiatrie

28.02.2008

Gewissheit wird es für den 30-jährigen Mann aus der Nordstadt erst am 5. März geben. Doch das Plädoyer der Staatsanwaltschaft deutete gestern an, in welche Richtung es für ihn gehen wird.

Der Dortmunder, der im September vergangenen Jahres seinen 42 Jahre alten Onkel nach einem Wortgefecht mit 34 Messerstichen auf der Alsenstraße getötet hatte, soll auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie. So will es die Staatsanwaltschaft.

Weil ein psychiatrischer Sachverständiger bei dem 30-Jährigen eine schizophrene Psychose diagnostiziert hatte, gilt der 30-Jährige vor dem Gesetz als schuldunfähig und kann deshalb nicht nach den Vorgaben des Strafgesetzbuches zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden. Sein Prozess ist daher ein so genanntes Sicherungsverfahren, in dem es um die dauerhafte Einweisung in die Psychiatrie geht - wenn der Dortmunder als Gefahr für die Allgemeinheit eingestuft wird.

Der Verteidiger des Beschuldigten stellte keinen konkreten Antrag. Er bat das Schwurgericht lediglich "zu erkennen, was rechtens ist". wit

Lesen Sie jetzt