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Stadt erlässt Betrügerin 10 000

26.02.2008

Stadt erlässt Betrügerin 10 000

<p>Wir haben's ja. Die Stadt verzichtet auf 10 000 . dpa</p>

Die kokainsüchtige Mitarbeiterin, die zwischen 2002 und April 2007 mehr als 400 000 im OB-Amt veruntreut hat, darf hoffen. Auf Milde. Diese Erfahrung jedenfalls machte eine ehemalige Schulsekretärin der Droste-Hülshoff-Realschule, die zwischen 1998 und 2001 rund 60 000 Mark vom Schulgirokonto unterschlagen hatte.

Noch Ende 2004 forderte das Rechtsamt von der ehemaligen Stadtbeschäftigten zur Begleichung des Schadens 32 666,85 . Dagegen legte die Frau Widerspruch ein. Im Hauptverfahren vor dem Amtsgericht wurde die Ex-Schulsekretärin wegen Betrugs und Urkundenfälschung in 43 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Im Rahmen eines Vergleichs verpflichtete sich die als unpfändbar geltende Frau im September 2006, insgesamt 25 000 zurückzuzahlen - in monatlichen Raten von 100 . Seit dem 9.10.2006 zahlt sie. Pünktlich. Und wenn sie 15 000 abgestottert hat, erlässt ihr die Stadt den Restbetrag von 10 000 .

Mit Kopfschütteln quittieren manche Ratsmitglieder dieses Vorgehen, dass am Donnerstag in der nichtöffentlichen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses als Vorlage auf dem Tisch liegt. Ein Veto dürfen sie allerdings nicht mehr einlegen. Das Verfahren ist rechtlich abgeschlossen. Sie dürfen das Ergebnis nur noch zur Kenntnis nehmen . . . ko

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