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Stimmung ist angeschlagen

Zerschlagene Scheiben und Einbrüche im Hörder Zentrum verunsichern Geschäftsleute

24.05.2007

Einer der Leidtragenden nach einem Einbruch ist der Antiquitäten- und Schmuckhändler Friedrich Strumpelmeyer, der über erhebliche Sachschäden nach Einbruchsversuchen und einem vollendeten Einbruch klagt. Trotz Videoüberwachung (Foto) und einer 350 Euro teuren und massiven Schließanlage konnten professionelle Kriminelle in der Nacht zum vergangenen Samstag in sein mehrfach gesichertes Geschäft eindringen und 500 Artikel aus den Regalen und Vitrinen räumen. Sein Verlust ist enorm, denn die Waren sind nicht versichert. «Die Police würde mich 28 000 im Jahr kosten. Das kann ich mir nicht leisten», so der Händler, der mit diesem Problem nicht allein ist. Betroffen seien ein Apotheker, Arztpraxen, der T-Punkt und ein weitere Juwelier. Strumpelmeyer: «Jeder hier weiß etwas zu erzählen.» So auch T-Com-Pressesprecher Udo Wendlandt über den T-Punkt in der Hermannstraße: einen vollendeten Einbruch und drei Versuche musste die Filiale in den letzten 18 Monaten der Versicherung melden. Muss die Polizei also mehr Präsenz zeigen? Persönliche Vorwürfe richtet Friedrich Strumpelmeyer nicht gegen die Beamten der Hörder Polizei. «Die haben nachts ja nur ein Auto.» Was die Polizei-Pressestelle so nicht stehen lassen will. Laut Einsatzprotokoll seien zuletzt an 90 von 120 Nächten jeweils zwei Streifenwagen im Einsatz gewesen. Fakt ist auch, dass die Polizei selbst mit zwei Fahrzeugen der hohen Zahl von PKW-Aufbrüchen, bei denen es die Täter auf Navigationsdiebstählen absehen (wir berichteten) und dem normalen Einsatzgeschäft nicht nachkommen kann. Auch die sieben in diesem Jahr angezeigten Geschäftseinbrüche in der Altstadt reichen bereits aus, das Stimmungsbild im um ein besseres Image bemühten Hörder Altstadt-Handel zu verschlechtern. Hinzu kommt, dass das Erscheinungsbild leidet: Nicht immer beseitigen die Pächter die Einbruchsschäden an den Schaufenstern Kommentar (Foto) sofort. ban

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