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Stomp und Stepp statt Schule

Schultheaterfestival im Fletch Bizzel und im depot

16.05.2007

Acht Nationen mischen mit bei ?Zuhause ist es doch am schönsten?, dem einzigen Open-Air-Beitrag beim 7. Dortmunder Schultheaterfestival. ?Das ist normal für die Gesamtschule Scharnhorst?, sagt die Regisseurin Barbara Müller, die das Stationentheater mit Tanz und Szenen am Donnerstag (24. 5., 15 Uhr) in der City inszeniert. Das Stück sei ein Experiment, an dem die Schüler sehr engagiert arbeiteten. ?Cliquenwirtschaft hat hier keinen Platz?, so Barbara Müller. ?Und wenn einer seinen Text nicht kann, der kriegt was auf die Mütze.? Die übrigen elf Beiträge des Schultheaterfestivals laufen von Montag bis Samstag (21. bis 26.5.) im Fletch Bizzel und im Theater im depot. Viele der Teilnehmer von ganz verschiedenen Schultypen betreten zum ersten Mal eine Bühne. ?Wir wollen den Schülern das Gefühl geben, dass es etwas Besonderes ist, was sie an den Schulen machen?, erklärt Horst Hanke-Lindemann vom Fletch Bizzel. Etwas Besonderes wie das ?Stomp Projekt? des Phoenix-Gymnasiums mit Rap, Stepptanz und Darabukas oder wie die kleinen Puppenspielszenen, die Kinder der Johannes-Wulff-Schule mit dem Turbo-Prop-Theater erarbeitet haben. Hart am aktuellen Geschehen spielt der Literaturkurs des Max-Planck-Gymnasiums, er greift mit dem Stück ?Bang, Bang, you´re dead? das Thema Gewalt an Schulen/Amokläufe auf. Etwas Besonderes zeigt auch die Werkschau der Anne-Frank-Gesamtschule, die in vier Gruppen kleine Performances vorführt. Anschließend diskutieren Lehrer, Schüler und Theaterpädagogen über die Arbeit und das Festival. Bereits 1990 gab es das erste Schultheaterfestival in Dortmund. Aus Geldnot machte das Projekt zwischen ´99 und 2004 eine Zwangspause. Neben den freien Theatern bildet heute das Kulturbüro mit 10 000 Euro Förderung das wichtigste Standbein des Festivals. rie Karten (2 ) gibt´s im KulturInfoShop, im Theater im depot, im Fletch Bizzel und an den Schulen.

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