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Streikmarsch zum Borsigplatz

DORTMUND Wenn die Unternehmen gut verdienen, sollen auch die Beschäftigen daran Anteil haben. Das sagte Hans-Jürgen Meier von der IG Metall beim Warnstreik bei Thyssen Krupp Steel heute Vormittag in Dortmund.

11.02.2008
Streikmarsch zum Borsigplatz

Das Wetter mild, die Stimmung explosiv: die Mitarbeiter von Thyssen Krupp Steel in Dortmund fordern mehr Geld.

Die Arbeitnehmer in der Eisen- und Stahlindustrie fordern u.a. acht Prozent mehr Lohn und 100 € mehr für Azubis. Nach den Mitarbeitern von Hoesch Spundwand gingen dafür Montag die Beschäftigten bei ThyssenKrupp Steel und Oberflächencentrum auf die Straße. Mit einem Warnstreik und einem Marsch um den Borsigplatz verliehen sie ihren Forderungen Nachdruck.

Einen Tag vor den dritten Tarifgesprächen in der westdeutschen Stahlindustrie haben sich am Montag (11. Februar) erneut mehrere hundert Beschäftige an dem Warnstreik beteiligt. Für die 85 000 Beschäftigten der Branche in NRW, Niedersachsen und Bremen werden unter anderem acht Prozent mehr Lohn gefordert. Die Arbeitgeber wollen am Dienstag in Gelsenkirchen erstmals ein Angebot vorlegen. Eine vierte Verhandlungsrunde ist bereits für den 19. Februar geplant.

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