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Telefonschreck auf Tour

DORTMUND Dank ihm wissen Heimwerker, dass man Wände nicht mit einer Perserkatze streichen sollte. Sein Telefonstreich zur Werbung eines Farbenherstellers ist legendär, Jürgen Bangert als Telefonschreck „Elvis Eifel“ berühmt und berüchtigt. Anfang März geht er erstmals solo auf Tour durch NRW.

von Von Steffi Tenhaven

, 05.02.2008

„Das hatte ich so nicht bestellt“ heißt Ihr neues Programm. Das hört sich nach vielen alltäglichen Enttäuschungen an. Bangert: Stimmt, im Leben läuft ja vieles nicht so, wie man es gerne hätte. Ob das am Drive-in-Schalter von McDonalds ist oder Verwandte, die man nicht mehr aus dem Haus kriegt. Ich schau immer genau hin und picke mir Beispiele aus dem Alltag heraus.

Zum Beispiel, bitte! Bangert: Nehmen wir die Jet-Tankstelle. Dann frage ich eben nach, welcher Jet denn hier tankt bzw. ob ich hier meinen Jet betanken kann.

Du bist das erste Mal allein unterwegs – zweimal 40 Minuten zu füllen, ist `ne Menge. Was erwartet das Publikum? Bangert: Es wird viel Stand-Up-Comedy geben, natürlich auch Parodien. Obwohl: Seit Gerhard Schröder weg ist, ist die Politik nicht mehr so griffig für die Comedy. Und Elvis Eifel ist natürlich auch mit von der Partie.

Seit Mitte der 90er Jahre treibst du als Elvis Eifel deine Scherze im NRW-Lokalradio. Was macht dein alter ego eigentlich mit dir? Bangert: Der macht mit mir, was er will. Ich kann ihn gar nicht mehr weglassen. Sobald ich in die Nähe eines Telefons komme, ergreift er Besitz von mir. Da bin ich völlig machtlos. (lacht)  Zur Info: Jürgen Bangert (34) ist Unterhaltungschef bei Radio NRW. Mit seinem Programm „Das hatte ich so nicht bestellt“ ist er dreimal in Dortmund und Schwerte zu sehen. 6.3. Freischütz, Hörder Straße 131, 20 Uhr. 7.3. Theater Fletch Bizzel, Humboldstraße 45, 20.30 Uhr und 27.3. Casino Hohensyburg, 19.30 Uhr. Karten gibt es u.a. im KulturInfo-Shop, Kampstraße Tel. 50 2 7 7 10.

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