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Über den Rand der Schatzkammer

03.02.2008

Über den Rand der Schatzkammer

<p>Vorsitzende von "pro Kultur" ist Annie Sarfeld (vorn), hier mit Marie-Luise Rydlewski (hinten) und Wolfgang Großmann. Reminghorst</p>

Ein springender Eber ziert den Berswordt-Altar der Marienkirche. Das muntere Schweinchen, erklärt Gudrun Arndt, "ist das Wappenzeichen der Familie Berswordt. Dadurch wurden alle ihre Mitglieder bei jeder Fürbitte an diesem Altar automatisch mit eingeschlossen." Dortmunder Kultur kann ganz schön pfiffig sein.

Was sie in den nächsten Jahren noch sein wird, erfuhren die Mitglieder des Vereins "pro Kultur" beim Jahrestreffen am Samstag (2.2.). Und erhielten viel Lob für ihre Mitarbeit daran, was sie ist.

"Zuallererst ein riesiges Dankeschön" richtete Kulturdezernent Jörg Stüdemann an die Mitglieder: "Meine Kollegen aus anderen Städten staunen immer über diese Kultur-Multi-Taskforce."

Für die Zukunft setzte Stüdemann drei Schwerpunkte: Das Chormusik-Fest "Klangvokal", das ab 2009 jedes Frühjahr stattfinden soll. Der Ausbau des U-Turm-Geländes zum Kulturzentrum (RN berichteten). Und die kulturelle Aufwertung "der gesamten Stadtlandschaft" bis zum großen "Parkfestival" im Sommer 2010.

"Für alle drei Komplexe", so Stüdemanns Bitte an "pro Kultur", solle ab 2008 "das Programm gemeinsam entwickelt" werden.

"Es ist einzigartig, fantastisch", schwärmte auch Wolfgang Weick, leitender städtischer Museumsdirektor, von der Arbeit des Vereins und warb für die Hochzeits-Ausstellung im August zum 125. Geburtstag des Museums für Kunst und Kulturgeschichte.

Genug zu tun also für den Verein - Interessierte sind immer willkommen. Besonders für 2010 "haben wir kein Limit", sagt die Vorsitzende Annie Sarfeld, die sich über die Einladung in die kulturelle "Schatzkammer" der Marienkirche freute. tag

www.prokultur-dortmund.de

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