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?Väter sind meist die Verlierer?

Verein kämpft für Gleichberechtigung

17.05.2007

Wie verbringen Sie den heutigen Vatertag? Kleinschmidt: Unser Verein organisiert von 10 bis 18 Uhr ein Kinderfest im Westfalenpark. Mit Malwettbewerb, Sackhüpfen und allem was dazu gehört. Man findet uns auf dem Weg zum Robinsonspielplatz. Bedeutet Ihnen dieser Tag persönlich etwas? Kleinschmidt: Eigentlich erst seit ich meinen Sohn (12) nicht mehr sehen kann bzw. nur noch sehr selten sehe. Der Verein Väteraufbruch in Dortmund wurde 1994 gegründet. Welches Ziel verfolgt er? Kleinschmidt: Wir vertreten die Meinung, dass sich Mütter und Väter, die sich trennen, außergerichtlich über die gemeinschaftliche Sorge fürs Kind einigen sollen. Es gibt ein Schlichtungsmodell, das keinen Verlierer kennt. Meistens sind die Väter die Verlierer. In den meisten Köpfen herrscht immer noch die Vorstellung vor, dass ein Kind in erster Linie seine Mutter braucht. Familienministerin Ursula von der Leyen bricht doch auch eine Lanze für Väter ... Kleinschmidt: Schon, aber sie vertritt ein traditionelles Väterbild, spricht immer davon, ?Väter in die Pflicht zu nehmen.? Wir sind aber keine Drückeberger und sehen uns auch nicht nur in der Rolle des Ernährers. Wie hilft Väteraufbruch Betroffenen? Kleinschmidt: Wir fungieren als Selbsthilfegruppe, tauschen uns über neue Urteile aus und machen Bildungsarbeit, d.h. wir organisieren Referate zur Rechtslage und Seminare. Unsere Gruppe trifft sich zweimal im Monat. Näheres zu Terminen des VAfK im Internet www.vafk.de/dortmund

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