Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Warnstreik: Heute stehen (fast) alle Räder still

21.02.2008

Fast nichts geht mehr im öffentlichen Nahverkehr: Heute vom frühen Morgen bis in die kommende Nacht stehen Busse und Bahnen der Stadtwerke still - die nächste Welle des verdi-Warnstreiks im Öffentlichen Dienst. Tausende Pendler müssen aufs Auto umsteigen, um zur Arbeit zu kommen, Eltern ihre Kinder zur Schule bringen. Es sei denn, sie nutzen das Fahrrad oder Schusters Rappen.

Hier die wichtigsten Infos rund um den Warnstreik im Nahverkehr:

Wann beginnt und endet der Ausstand?

Bei den Stadtwerken (DSW 21) beginnt der Ausstand in dieser Nacht um 2.30 Uhr und dauert bis gegen 3.00 Uhr am Samstag. Die Nachtexpress-Busse fallen nach Mitteilung der DSW in der Nacht zu Samstag komplett aus.

Die U-Bahnhöfe sind in der Regel an diesem Tag komplett geschlossen. Ausnahme sind der Tunnel Königswall/Hauptbahnhof, Kampstraße und Reinoldikirche, weil dort auf den Verteilerebenen Geschäfte untergebracht sind. Auch die Kundencenter der DSW sind zu.

Stehen wirklich alle Nahverkehrsmittel?

Betroffen sind sämtliche Bus- und Bahnlinien der DSW21 in Dortmund und in Castrop-Rauxel, einschließlich der in dieser Zeit normalerweise verkehrenden Nachtexpress-Linien. Auch die Einsatzfahrten der DSW zu den Schulen fallen aus. Es fahren allerdings weiterhin die S-Bahnen (S 1, S 2 und S 4) und Regionalzüge. Sie könnten alternativ genutzt werden.

Was ist mit den städtischen Bussen, die im Schulverkehr eingesetzt werden?

Alle von der Stadt eingesetzten Busse (E) fahren ganz normal, sowohl zu den Schulen, als auch zu den Sporthallen und Hallenbädern.

Viele Kinder und Jugendliche sind aber auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, um zur Schule zu kommen. Können sie morgen zuhause bleiben?

Die Frage nach schulfrei oder späterem Schulbeginn beantwortet die Bezirksregierung Arnsberg mit einem pragmatischen Nein. "Die Schulpflicht gilt", sagt Sprecher Christoph Söbbeler, räumt aber ein, dass es Ausnahmen geben könne. "Ein Erstklässler kann nicht kilometerweit im Halbdunkeln an einer stark befahrenen Straße zur Schule laufen. Von einem 17-Jährigen kann man aber sehr wohl verlangen, dass er mal eine Stunde eher aufsteht und sich aufs Fahrrad setzt oder zu Fuß geht."

Habe ich Anspruch auf finanziellen Ausgleich, weil ich eine Zeitkarte für Bus und Bahn habe?

Nein. Die Verkehrsbetriebe berufen sich bei Streiks auf "höhere Gewalt". Deshalb gibt es keine Rückerstattung.

rie/Oli

Aktuelle Infos laufend unter

www.RuhrNachrichten.de/dortmund

Lesen Sie jetzt