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Wenn Rechnen schwer fällt

19.02.2008

Hartnäckige Fehler in der Rechtschreibung lassen bei Eltern und Lehrern unweigerlich der Verdacht einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) aufkommen. Doch wie sieht es bei den Schülern aus, die sich in Mathematik schwer tun? Rechenschwäche oder Dyskalkulie wird von Pädagogen wie Eltern weit seltener erkannt und behandelt, was für die betroffenen Kinder oft schwerwiegende Folgen haben kann, von Versagensängsten bis hin zur Schulverweigerung.

Mit Intelligenz hat die "Störung" beim Umgang mit Zahlen ebenso wenig zu tun wie bei der LRS. Doch während es das Schulgesetz ermöglicht, die anerkannte Lese-/Schreibschwäche bei der Zensurengebung zu berücksichtigen, ist Ähnliches für Dyskalkulie nicht vorgesehen. Elternvertreter, allen voran Stadteltern-Vorsitzende Monika Landgraf, bemängeln zudem, dass die Diagnostik der Rechenschwäche auch in der Lehrerfortbildung kein Thema ist.

Fortbildungsangebote

Inzwischen nehmen jedoch etliche Schulen Fortbildungsangebote des Mathematisch lerntherapeutischen Zentrums (MLZ) in Dortmund wahr.

Deren Leiter, Wolfgang Hoffmann und Klaus Stemmler, stellen ihre Erkenntnisse zum Thema Rechenschwäche/Dyskalkulie am Donnerstag (21.2.) um 19.30 Uhr in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums am Ostwall vor. Es geht um Symptome, Früherkennung und Förderung, also alles, was betroffenen Kindern hilft und ihnen einen Leidensweg ersparen kann. Eingeladen sind Lehrer, Eltern und Interessierte. Der Eintritt ist frei.

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