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Wenn Zucker blind macht

25.02.2008

Es geht um den Sehverlust. Prof. Dr. Harald Schilling (Foto), als leitender Oberarzt in der Augenklinik am St.-Johannes-Hospital für den Bereich der Netzhauterkrankungen zuständig, referiert als nächster Mediziner in der erfolgreichen Reihe "Nachtvorlesung".

Am 11. März laden St.-Johannes-Hospital, Ruhr Nachrichten und Radio 91,2 wieder in den Amphi-Saal des Harenberg City Centers ein. Um 19.30 Uhr beginnt Schillings hoch interessanter Vortrag zum Thema "Zuckerkrankheit und Makuladegeneration des Auges - sind Sehverlust und Erblindung vermeidbar?"

Diabetes mellitus sei die häufigste Erblindungsursache bei Menschen im noch erwerbsfähigen Alter, so Prof. Schilling. Von derzeit sechs Millionen Diabetikern in Deutschland hätten ca. 40% bereits gefährliche Veränderungen an den Augen. Der Oberarzt: "Viele wissen aber erschreckend wenig darüber." In seinem Vortrag will er den Zuschauern sagen, was Patienten tun können und müssen, und wie wiederum der Arzt vorzugehen hat, wenn er die Veränderungen bemerkt.

Das zweite große Thema wird die altersbedingte Makuladegeneration sein, von der es auch eine höchst gefährliche, nämlich die feuchte Variante gibt. Letztere führt unbehandelt innerhalb nur weniger Monate zur Erblindung. Bei den über 80-Jährigen, so schätzen Experten, würden bis zu 15 Prozent daran erblinden.

Prof. Schilling wird natürlich auf die noch relativ neuen Injektionen in das Auge eingehen, die den Sehverlust vermeiden sollen. Was die Bezahlung dieser Therapie anbelangt, hätten die Krankenkassen grundsätzlich eingelenkt, die Kosten zu übernehmen, allerdings oft nicht im vollen Umfang.

Wie bei jeder "Nachtvorlesung" erhalten die Zuschauer genügend Zeit, ihre Fragen zu stellen. bö

Kostenlose Eintrittskarten liegen - solange der Vorrat reicht - bei den Veranstaltern der Nachtvorlesung bereit: Im Service Center der Ruhr Nachrichten, Westenhellweg 86-88, an der Information des St.-Johannes-Hospitals, Johannesstraße 9-17, bei Radio 91,2, Karl-Zahn-Straße 11.

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