Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

WestLB: Noch immer viele Fragen offen

DORTMUND Noch immer ist unklar, welche Auswirkungen die Rettung der WestLB für Dortmund hat.

von Von Oliver Volmerich

, 08.02.2008
WestLB: Noch immer viele Fragen offen

Das Ringen um die Zukunft der WestLB geht weiter.

So ist weiterhin völlig offen, mit welchem Betrag die Sparkasse bei der Rettungsaktion mit im Boot. Am Wochenende treffen sich dazu die Vorstände der beiden Sparkassen-Verbände in NRW, die Anteilseigner der WestLB sind.

Immerhin fürchtet man bei der Gewerkschaft verdi keine gravierenden Auswirkungen auf das WestLB-Personal in Dortmund. Dort geht man davon aus, dass die Dortmunder Niederlassung an der Kampstraße mit gerade einmal 52 Mitarbeitern vom angekündigten Abbau von bis zu 1500 Arbeitsplätzen kaum betroffen ist.

Für die Sparkasse gelte weiterhin, dass es keine Auswirkungen für Mitarbeiter, Kunden und die Sponsoring-Aktivitäten geben solle, bekräftigte Sparkassen-Sprecher Klaus Steenweg heute. Den finanziellen Beitag des Dortmunder Insituts zur Rettung der WestLB zu beziffern, sei noch immer nicht möglich. "Es finden noch viele Gespräche statt, bei denen noch zahlreiche Details zu klären sind", betont auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, der nicht nur im WestLB-Aufsichtsrat sitzt, sondern auch Verwaltungsrats-Vorsitzender der Sparkasse Dortmund ist.

Geklärt werden muss u.a. noch, ob der Reservefonds der Sparkassen-Verbände für die Absicherung der WestLB-Risiken genutzt wird. Dann wäre die Dortmunder Sparkasse mit ihrem 6 Prozent-Anteil mit bis zu 23 Mio. Euro im Boot. Zuletzt hatte Sparkassen-Chef Uwe Samulewicz aber angedeutet, dass sein Institut den Beitrag aus dem laufenden Geschäft leisten wolle. Vorhanden ist u.a. ein Fonds zur Absicherung von Bankrisiken, der mit 70 Mio. Euro gefült ist.

Indirekt betroffen ist allerdings die Stadt. Sie muss wohl mit niedrigeren Steuereinnahmen durch die Sparkasse rechnen, bestätigte Steenweg.

Lesen Sie jetzt