Dortmunds bildgewaltigstes Festival startet am 24. Juni

"F2-Fotofestival"

Das Depot und die Fotografenvereinigung Freelens wollen ein großes, international bedeutendes Foto-Festival in Dortmund etablieren. Das "F2-Fotofestival Dortmund" läuft vom 24. Juni bis zum 13. Juli, das Programm liest sich vielversprechend und umfangreich. Wir zeigen einige Arbeiten.

DORTMUND

, 15.06.2017, 02:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Trpoic Ice" hat Barbara Dombrowski ihre Serie genannt.

Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Trpoic Ice" hat Barbara Dombrowski ihre Serie genannt.

Das "F2-Fotofestival Dortmund" kündigt sieben aktuelle, politische und philosophische, künstlerische Ausstellungen an. Für alle Ausstellungen gilt: Sie enden am 16. Juli (Sonntag) und der Eintritt ist frei. Hier das Programm im Überblick:

 

1.: Das Depot, Immermannstraße 29,

zeigt mit „Die Grenzen des Wachstums“ die mit mehr als 180 Fotos von 27 Künstlern wohl umfangreichste Ausstellung des Festivals. Es geht um die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch eine zügellose Weltwirtschaft.

  • Eröffnung: 22. Juni (Donnerstag), 19 Uhr.
  • Zu sehen Mi-Fr 17-20, Sa, So 14-18 Uhr.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Das bietet das F2-Fotofestival

Das Depot und die Fotografenvereinigung Freelens wollen ein großes, international bedeutendes Foto-Festival in Dortmund etablieren. Das "F2-Fotofestival Dortmund" läuft vom 24. Juni bis zum 13. Juli, das Programm liest sich vielversprechend und umfangreich. Wir zeigen einige Arbeiten.
14.06.2017
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Tobias Ehinger, ab 1.10. Geschäftsführender Direktor des Theaters Dortmund© ©Bettina Stöß
© Foto: Tilman Abegg
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Auroville" heißt diese Serie von David Klammer.© Foto: David Klammer
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Auroville" heißt diese Serie von David Klammer.© Foto: David Klammer
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Auroville" heißt diese Serie von David Klammer.© Foto: David Klammer
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. Diese Serie von Stéphanie Buret heißt "Futuristic Utopia".© Foto: Stéphanie Buret
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. Diese Serie von Stéphanie Buret heißt "Futuristic Utopia".© Foto: Stéphanie Buret
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. Diese Serie von Stéphanie Buret heißt "Futuristic Utopia".© Foto: Stéphanie Buret
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Trpoic Ice" hat Barbara Dombrowski ihre Serie genannt.
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Trpoic Ice" hat Barbara Dombrowski ihre Serie genannt.
Die Ausstellung "Die Grenzen des Wachstums" im Depot handelt von der Zerstörung und Ausbeutung der Natur als Folge einer zügellosen Weltwirtschaft. "Trpoic Ice" hat Barbara Dombrowski ihre Serie genannt.
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Dieses Bild stammt aus der Serie "Fußball" von Christian Werner.© Foto: Christian Werner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Dieses Bild stammt aus der Serie "Fußball" von Christian Werner.© Foto: Christian Werner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Die Serie "Kurfürstenstraße" von Kathrin Tschirner bildet das Leben an der gleichnamigen Straße in Berlin ab, wo seit rund 130 Jahren das Prostitutionsgewerbe blüht.© Foto: Kathrin Tschirner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Die Serie "Kurfürstenstraße" von Kathrin Tschirner bildet das Leben an der gleichnamigen Straße in Berlin ab, wo seit rund 130 Jahren das Prostitutionsgewerbe blüht.© Foto: Kathrin Tschirner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Die Serie "Kurfürstenstraße" von Kathrin Tschirner bildet das Leben an der gleichnamigen Straße in Berlin ab, wo seit rund 130 Jahren das Prostitutionsgewerbe blüht.© Foto: Kathrin Tschirner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. Die Serie "Kurfürstenstraße" von Kathrin Tschirner bildet das Leben an der gleichnamigen Straße in Berlin ab, wo seit rund 130 Jahren das Prostitutionsgewerbe blüht.© Foto: Kathrin Tschirner
Die Ausstellung "Everyday is like Sunday" im Künstlerhaus fragt nach den Grenzbereichen zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Eintönigkeit und Gewohnheit. "Suna no shiro" - Schloss aus Sand - ist der Titel der Serie von Kien Hoang Le.© Foto: Kien Hoang Le
In der Streetart-Gallery stellt Felix Kleymann Fotos aus, die er während einer zweimonatigen Begleitung von Flüchtenden gemacht hat. Titel: "Escaping Death".© Foto: Felix Kleymann
In der Streetart-Gallery stellt Felix Kleymann Fotos aus, die er während einer zweimonatigen Begleitung von Flüchtenden gemacht hat. Titel: "Escaping Death".© Foto: Felix Kleymann
In der Streetart-Gallery stellt Felix Kleymann Fotos aus, die er während einer zweimonatigen Begleitung von Flüchtenden gemacht hat. Titel: "Escaping Death".© Foto: Felix Kleymann
In der Streetart-Gallery stellt Felix Kleymann Fotos aus, die er während einer zweimonatigen Begleitung von Flüchtenden gemacht hat. Titel: "Escaping Death".© Foto: Felix Kleymann
In der Streetart-Gallery stellt Felix Kleymann Fotos aus, die er während einer zweimonatigen Begleitung von Flüchtenden gemacht hat. Titel: "Escaping Death".© Foto: Felix Kleymann
Alexandra Breitenstein hat geflüchtete Menschen und ihre Wohnungen in Dortmund fotografiert. Titel: "Homestories".© Foto: Alexandra Breitenstein
Alexandra Breitenstein hat geflüchtete Menschen und ihre Wohnungen in Dortmund fotografiert. Titel: "Homestories".© Foto: Alexandra Breitenstein
Alexandra Breitenstein hat geflüchtete Menschen und ihre Wohnungen in Dortmund fotografiert. Titel: "Homestories".© Foto: Alexandra Breitenstein
Alexandra Breitenstein hat geflüchtete Menschen und ihre Wohnungen in Dortmund fotografiert. Titel: "Homestories".© Foto: Alexandra Breitenstein
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2.: Im Künstlerhaus, Sunderweg 1, 

heißt es „Everyday is like Sunday“, auf deutsch „Jeder Tag ist wie Sonntag“. Der verbindende Gedanke: Ein Sonntag ist einerseits Freizeit, andererseits still und grau. Sieben Künstler zeigen Fotos, die diese Zweideutigkeit transportieren.

  • Eröffnung: 23. Juni (Freitag), 20 Uhr.
  • Zu sehen Do-So 16-19 Uhr.

 

3.: In der Streetart-Gallery, Rheinische Straße 16,

hängen Bilder des Fotografen Felix Kleymann, der Menschen auf ihrer Flucht nach Deutschland zwei Monate lang begleitete: auf hoher See, in Camps, unterwegs in Europa.

  • Eröffnung: 24. Juni (Samstag), 19 Uhr.
  • Zu sehen Di, Mi 16-18.30, Do, Fr 16-20, Sa, So 14-17 Uhr.

 

4.: Die Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48,

stellt Menschen aus mehreren Ländern vor, die vor Krieg, Verfolgung oder Diskriminierung nach Dortmund geflohen sind und hier in einer eigenen Wohnung leben. Fotografin Alexandra Breitenstein hat die Menschen besucht, mit ihnen geredet und Fotos gemacht, die deren persönliche Geschichten erzählen. Titel: „Home Stories“, auf deutsch etwa „Hausbesuche“.

  • Eröffnung: 29. Juni (Donnerstag), 18 Uhr.
  • Zu sehen Mo-Fr 8-20 Uhr.

 

5.: Im Projektspeicher, Speicherstraße 33,

zeigen zehn Studenten der Folkwang-Uni in Essen Fotos, in denen sie den Begriff „Grenzen“ interpretieren, jeder auf seine Weise.

  • Eröffnung: 29. Juni (Donnerstag), 19 Uhr.
  • Zu sehen: Do, So 12-18 Uhr.

 

6.: Im U-Turm, erste Etage, Leonie-Reygers-Terrasse,

loten Designstudierende der Fachhochschule und Kunststudierende der Uni mit drei Dozenten „Die Grenzen der Fotografie“ aus. Und zwar gedanklich, visuell und technisch.

  • Eröffnung: 30. Juni (Freitag), 17 Uhr.
  • Zu sehen Di, Mi, Sa, So 11-18, Do, Fr 11-20 Uhr.

 

7.: Die Werkhalle, Rheinische Straße 143,

beherbergt den zweiten Teil der Ausstellung „Die Grenzen der Fotografie“.

  • Eröffnung: 30. Juni (Freitag), 19 Uhr.
  • Zu sehen Di, Mi, Sa, So 14-18, Fr 16-20 Uhr.

 

8. Im Projektraum Fotografie im Union-Gewerbehof, Huckarder Straße 10-12,

widmen Robert Knoth und Antoinette de Jong sich der Seidenstraße, dem alten Handelsweg zwischen Ostasien und Europa, die heute als Route für den Drogenhandel genutzt wird. „Poppy – Trails of Afghan Heroin“ heißt die Ausstellung, auf deutsch „Poppy – Routen des afghanischen Heroins“.

  • Eröffnung: 30. Juni (Freitag), 21 Uhr.
  • Zu sehen Do 16-19 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 5 89 62 53.

 

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