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Ein stadtbekanntes Duo startet bei der Billard-WM

CASTROP-RAUXEL Die "Billard-Welt" schaut nach Deutschland. Genauer gesagt nach Viersen, denn dort findet vom 14. bis 17. Februar zum 20. Mal die Weltmeisterschaft im Dreiband statt. Mit Martin Horn und Christian Rudolph sind zwei Elite-Spieler für Deutschland am Start, die man in Castrop-Rauxel kennt. Gut kennt.

von Von Jürgen Weiß

, 04.02.2008
Ein stadtbekanntes Duo startet bei der Billard-WM

Martin Horn ist für Deutschland am Start. Er ist häufig in Castrop-Rauxel - zum Training mit Markus Dömer.

Mit Interesse wird daher die große Castrop-Rauxeler "Billardfamilie" auf den Auftritt des Deutschen Duos blicken. Horn trainiert häufig mit seinem Teamkollegen vom Horster-Eck, Markus Dömer (ABC Merklinde), in Castrop-Rauxel. Rudolph spielte mit Merklindes Uwe Klein für die SG Herne-Stamm in der Bundesliga. Die deutsche Mannschaft ist für die Hauptrunde gesetzt.

Hier treffen die Heimischen mit Belgien gleich auf eine der stärksten Nationen. Selbst die Mannschaft die sich aus der Vorrunde für die deutsche Gruppe qualifiziert, wird nicht zu unterschätzen sein. Trotzdem haben Horn und Rudolph das Viertelfinale als Minimalziel ausgegeben. Und das haben die beiden Bandenexperten, die im letzten Jahr im Halbfinale knapp an Dänemark (1:1/3:4-Sätze) scheiterten, mehrmals betont: "Dann ist alles drin!"

Immer vorne dabei - zuletzt fast im Halbfinale

Hoch motiviert und mit dem nötigen Selbstvertrauen geht das deutsche Duo in die Konkurrenz. Das Halbfinale im letzten Jahr in gleicher Aufstellung knapp verpasst, waren Horn und Rudolph in den letzten Jahren (2006 Vize-Weltmeister) immer vorne mit dabei. Der Höhepunkt der beiden war der Gewinn des WM-Titels 2002.

Den hatte Christian Rudolph schon neben dem sensationellen Einzeltitel (1996) und mit anderen Partnern dreimal (1993/94/97) beim Teamwettbewerb erlebt. Nach dem Gewinn der Silbermedaille 2006 und nach der knappen Halbfinal-Niederlage im Vorjahr, kann also mit dem National-Duo erneut auf einer vorderen Position gerechnet werden.

Favorisiert ist (natürlich) die schwedische Nationalmannschaft, die sich in den letzten Jahren mit ihren Ausnahmespielern Torbjörn Blomdahl und Michael Nilsson drei Mal in Folge die WM-Krone aufsetzen konnte. So werden die schwedischen Titelsammler auch diesmal wieder von anderen Nationen "gejagt".

Achtung vor den Niederländern

In erster Linie sind die Niederländer als "ganz heiße Jäger" ausgemacht. Jedenfalls haben die holländischen Akteure Dick Jasper und Raimond Burgman schon zwei Titel gewonnen und scheiterten in den letzten beiden Jahren erst im Halbfinale.

Schon in der Vorrunde treffen Teams aufeinander, für die eine Medaille ein realistisches Ziel ist. "Den ehemaligen WM-Finalisten Griechenland sollte man im Auge behalten", so der Pressesprecher der Deutschen Billard-Union (DBU) Rolf Kalb, bekannt als TV-Kommentator der Snooker-Übertragungen auf Eurosport. Auch Korea sei hoch einzuschätzen.

Die Vorrunde beginnt am Donnerstag (14.2.), das Finale ist am Sonntag (17.2.,14 Uhr).

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