Eingeschränkter Regelbetrieb startet nun auch für viele Förderschüler

Coronavirus

Nachdem zuletzt bereits Schüler ohne Defizite bereits etappenweise zurück in die Schule durften, kehren nun auch die Kinder und Jugendlichen mit Handicap zurück.

Düsseldorf

20.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab kommenden Montag dürfen auch Schüler mit geistigen, körperlichen oder motorischen Defiziten wieder in die Schule.

Ab kommenden Montag dürfen auch Schüler mit geistigen, körperlichen oder motorischen Defiziten wieder in die Schule. © picture alliance/dpa

Ab Montag geht auch für viele Förderschüler in Nordrhein-Westfalen wieder der eingeschränkte Regelbetrieb los. Dann können Schüler mit geistigen, körperlichen oder motorischen Defiziten grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten NRW-Schulmail zum Umgang mit dem Corona-Virus hervor.

Für Schüler ohne Handicap war der Präsenzunterricht schon ab dem 7. Mai in Stufen und in begrenztem Umfang ermöglicht worden. An den Förderschulen seien Hygienevorgaben, Abstandsregelungen, Schutzmaterial und die Organisation des Schülertransports eine besondere Herausforderung, erläuterte Schulstaatssekretär Mathias Richter die Verzögerung.

Jetzt lesen

Schulen erhalten Budget für besondere Schutzausstattung

Nur Prüflinge und Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen in Klasse 10 waren schon seit dem 23. April wieder mit im Präsenzunterricht. Zusätzlich zu den von der Landesregierung gestellten Mitteln zur Beschaffung von Alltagsmasken für Lehrkräfte werde den Förderschulen nun ein eigenes Budget für besondere Schutzausstattung zur Verfügung gestellt, kündigte Richter an. Die Einzelheiten sollen in einem gesonderten Runderlass geregelt werden.

Die Entscheidung, ob der Schulbesuch gesundheitlich möglich ist, fällt demnach in Absprache zwischen den Eltern und der Schulleitung. Bei Schülern mit corona-relevanten Vorerkrankungen entscheiden grundsätzlich die Eltern - gegebenenfalls nach Rücksprache mit Ärzten. „In diesem Fall benachrichtigen die Eltern die Schule und teilen schriftlich mit, ob aufgrund der Gefährdungslage ein Schulbesuch ihres Kindes grundsätzlich möglich ist“, erklärte Richter.

Jetzt lesen

dpa

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt