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Einmal BV, immer BV

Fußball: PSV Borks Björn Seeliger trifft für seinen Ex-Verein

22.05.2007

Seeliger leitete nämlich mit seinem Eigentor zum 1:0 für BV Selm kurz vor der Pause die Niederlage des PSV Bork ein. Das Pikante dabei: Der Verteidiger war erst vor dieser Saison vom BV Selm zum PSV gewechselt. «Einmal BV, immer BV», lachten einige BV-Verantwortliche. Vielleicht kann ja aber noch ein zweiter Grund ausschlaggebend gewesen sein. Mit BV-Trainer Frank Bidar hatte Björn Seeliger nämlich eine Wette laufen, dass Michael Heim gegen den PSV kein Tor gelingt. Zwei Kisten Bier waren der Wetteinsatz. Bei seinem Eigentor stand denn auch Heim hinter Björn Seeliger einschussbereit. Ob sich der Borker gedacht hat, «besser ich mach es selber, als dass ich die Wette verliere», ist nicht bestätigt. «Reichlich Ausfälle bei der Volksbank!» BV-Keeper Thomas Franke nahm seine Auswechslung mit Humor. Nach einem Zusammenprall mit PSV Borks Sabri Kaya musste der BV Keeper ausgewechselt werden. Genauso wie André Langer, der bereits in der ersten Halbzeit verletzt vom Feld ging, arbeitet Franke bei der Volksbank Selm-Bork. Als dann Marcel Froning am Platz auftauchte scherzte Franke: «Der hat es richtig gemacht.» Froning, ebenfalls bei der Volksbank beschäftigt, spielte ohne Verletzung 45 Minuten für die Reserve des PSV Bork. Mit seinen drei Treffern schraubte Michael Jung sein Torekonto auf 33 und verbesserte damit seine eigene 32er-Marke, mit der er Union Lüdinghausen in die Landesliga schoss. Nun will er auch noch in den Spitzenspielen in Senden und gegen Ascheberg treffen und dafür sorgen, dass der FC erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufsteigt. In der Kreisliga B wurde das Spiel vom SC Capelle II gegen Union Lüdinghausen II erst mit 45-minütiger Verspätung angepfiffen, da der angesetzte Schiri nicht kam. Die Teams improvisierten und organisierten den Schiedsrichter, der schon Capelles erste Mannschaft um 13 Uhr beim 1:1 in Herbern gepfiffen hatte. Einen Unterschied wie Tag und Nacht sahen die Zuschauer beim Spiel GW Selm gegen TuS Ascheberg (1:4) in der ersten Halbzeit auf den Trainerbänken. Während Selms Klaus Ruhoff seine Elf pausenlos antrieb und lautstarke Anweisungen gab, saß Aschebergs Ivo Kolobaric (Foto) seelenruhig auf seiner Bank. Der TuS-Coach hatte ein «Poker-Face» aufgesetzt und verzog keine Miene. Das änderte sich nach der Pause. Je länger Grün-Weiß das 0:0 hielt, desto lebhafter wurde nun auch Kolobaric. So lebhaft, dass er bei einer strittigen Szene sogar einmal verbal mit Klaus Ruhoff «zusammenstieß», doch die umstehenden Spieler und der Schiedsrichter beruhigten die beiden Streithähne schnell wieder. mw/tdl/kek