Erste NRW-Freibäder öffnen am Mittwoch - Tickets bereits knapp

Coronavirus

In NRW startet die Freibadsaison bei bestem Wetter. Wie in jedem Jahr wird sie allerdings nicht ablaufen. Es gelten bestimmte Corona-Regeln - und einige Bäder bieten Zeitkarten an.

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20.05.2020, 07:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Freibadsaison in NRW startet mit hohen Hygienevorschriften.

Die Freibadsaison in NRW startet mit hohen Hygienevorschriften. © picture alliance/dpa

Zum Start der Freibadsaison in Nordrhein-Westfalen müssen sich Gäste auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen. Der spontane Sprung ins kühle Nass nach der Arbeit wird nicht überall uneingeschränkt möglich sein, wie Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfB), zur bundesweiten Situation in der Corona-Krise sagte.

Stattdessen wollten viele Bäder Zeitkarten anbieten, um die Besucherströme zu kanalisieren. Für die Becken empfiehlt die DGfB eine Zugangsbeschränkung, so dass die Abstandsregeln auch im Wasser eingehalten werden können. „Es kann dann schon passieren, dass die Leute in einer Warteschlange vor dem Becken stehen müssen“, betonte Ochsenbauer.


Abstands- und Kontaktverbote gelten

Auch auf den Liegewiesen gelten die bekannten Abstands- und Kontaktgebote - Bademeister oder Security-Kräfte sollen für deren Einhaltung sorgen. Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, muss sich niemand: Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion in herkömmlichem Schwimmbadwasser dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden.

Über die Öffnung der Freibäder entscheiden in der Corona-Krise die Länder: In Sachsen dürfen sie schon seit dem 15. Mai wieder die Pforten öffnen, in Nordrhein-Westfalen ab diesem Mittwoch. Andere Bundesländer ziehen in den kommenden Wochen nach, Berlin etwa erlaubt Öffnungen ab dem 25. Mai. Bayern oder Baden-Württemberg wollen hingegen noch abwarten.


Freibäder in NRW öffnen

In Nordrhein-Westfalen öffnen die ersten Freibäder an diesem Mittwoch bei bestem Wetter. Allerdings werden zum Schutz vor dem Coronavirus deutlich weniger Tickets als normalerweise üblich angeboten. Und die sind zudem nur für einige Stunden gültig.

Für den Vatertag, an dem viel Sonne und Temperaturen von 23 Grad im Bergland bis lokal 28 Grad im Rheinland erwartet werden, gibt es in mehreren Freibädern schon Tage vorher keine Eintrittskarten mehr. So waren am Dienstag für das Düsseldorfer „Strandbad Lörick“ und das Bergfreibad Ochtrup im Münsterland online keine freien Termine mehr zu buchen.

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