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Ex-LSVer Rafael Arlet macht jetzt auch Kultur

LÜNEN Jeder kennt Gutschein-Bücher. "Luups" gehört zu dieser Gattung. Ein Gutscheinbuch für viele Städte in Nordrhein-Westfalen. Doch beim Projekt des ehemaligen LSV-Spielers Rafael Arlet geht es um mehr als Schnäppchen.

von Ruhr Nachrichten

, 05.02.2008
Ex-LSVer Rafael Arlet macht jetzt auch Kultur

Ex-LSV-Spieler Rafael Arlet ist jetzt Autor. Er präsentiert drei seiner Bücher.

Der heutige Rüdinghauser Spieler ist Autor und Fotograf. "Mein ehemaliger Mitbewohner Karsten Brinsa kam auf die Idee und hat vor vier Jahren das Buch zum ersten Mal für Dortmund heraus gebracht - und stetig stieg das Interesse. Seit zwei Jahren bin ich nun dabei", erzählt der studierte Architekt, wie er zu diesem Job kam. Über 13 Bücher stieg die Auflage im letzten Jahr auf 23. Und die Tendenz zeigt weiterhin nach oben, denn im Jahr 2008 erscheint die vierte Auflage in 30 Städten.

Eine weitere Neuerung gibt es im nächsten Jahr. Denn dann soll das Buch auch international ausgeweitet werden. "Amsterdam oder Wien sind in der Planung", sagt Arlet und strahlt.

Im Moment liegt der Schwerpunkt im Ruhrgebiet. Mit Essen, Bochum, Dortmund, Wuppertal, Krefeld und Düsseldorf sind sechs NRW-Städte abgedeckt. Gelsenkirchen wird auf so ein Buch verzichten müssen. "Ich bin waschechter Dortmunder", spielt Arlet auf die Rivalität zwischen Schalke und dem BVB an.

Der Stürmer, der verantwortlich für die Ausgaben Essen, Düsseldorf und Berlin ist, nahm das Revier kulinarisch und kulturell unter die Lupe und stellt Szenelokale sowie Kultur- und Freizeitangebote vor. Das Motto: "Liebe deine Stadt".

3000 Exemplare pro Stadt

Dafür zog der ehemalige Regionalliga-Spieler ein halbes Jahr durch Restaurants, Cafés, Bars sowie Freizeit- und Kulturstätten. "Es gibt nur 3000 Exemplare pro Stadt", setzt Arlet auf den exklusiven Charakter.

Dabei ist das Angebot riesig: Von einer Freikarte für Borussia Dortmund, KFC Uerdingen oder Wuppertaler SV bis hin zu Theaterbesuchen bietet "Luups" zahlreiche Vergünstigungen. Darauf kommt es aber nicht an. Es gelte eher die Devise "besonders statt billig", sagt Arlet.

Buchseiten funktionieren auch als CD-Cover

So ist auch die Gestaltung des Buches besonders. Jede zweite Seite wird einem Künstler aus der Region zur Verfügung gestellt, um sich dort zu präsentieren. Diese Seiten sind perforiert und können als CD-Cover benutzt werden. Dazu gibt's auch musikalischen Inhalt. 14 deutsche Bands tragen im Internet einen Titel bei. "Wir wollen eine Plattform schaffen, die sich finanziell selber trägt", so Arlet.

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