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Facettenreicher Bergbau

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum – gegründet 1930 – ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.

18.03.2020, 21:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier wird Bergbau-Geschichte lebendig.

Hier wird Bergbau-Geschichte lebendig. © Seda Karaoglu

Erforscht, vermittelt und bewahrt wird epochenübergreifend die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen. Zu den forschenden Bereichen gehören: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie sowie das Forschungslabor und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok). Deren Forschungsprojekte haben – oftmals in Kooperation mit namhaften universitären und außeruniversitären Einrichtungen sowie Partnern aus Kultur und Wissenschaft – (inter-)nationale Relevanz und Wirkung.

Der besondere Charakter des Deutschen Bergbau-Museums Bochum liegt in der Verbindung von leistungsstarkem Forschungsinstitut und lebendigem Museum. Vier Rundgänge führen die Besucher seit Sommer 2019 über Tage durch die Dauerausstellung: Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst vermitteln damit die Bandbreite des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen. Über 3000 Exponate – darunter Objekte aus den eigenen musealen Sammlungen, Leihgaben und neue Exponate – werden für die vier Rundgänge in neuem Licht präsentiert.

Mit dem Dauerausstellungskonzept stellt sich das Deutsche Bergbau-Museum Bochum der Herausforderung, Inhalte und Ergebnisse aus der eigenen Forschung spannend, lehrreich und informativ zu präsentieren und die diversen Zielgruppen mit verschiedenen Vermittlungsangeboten anzusprechen. Ob als interaktives Spiel, multimediale Vermittlungsstation, Kinderspur oder Hands-on-Exponat – nachhaltig sollen die Inhalte der Dauerausstellung vermittelt werden: Deutsche Steinkohle, Mensch und Bergbau epochen- und spartenübergreifend, Georessourcen sowie Kunst und Kultur.

Mit dem Anschauungsbergwerk und dem Seilfahrtsimulator werden die Einblicke in die vielfältigen Facetten des Bergbaus im Deutschen Bergbau-Museum Bochum auch unter Tage vermittelt. Auf dem gut 1,2 Kilometer langen untertägigen Streckennetz erhalten die Besucher Eindrücke vom Alltag unter Tage und von den technikhistorischen Entwicklungen im (Steinkohlen-)Bergbau. Vom Fördergerüst der ehemaligen Zeche Germania aus, dem größten Exponat des Hauses, reicht der Blick schließlich weit über das Ruhrgebiet und die durch die Zechenlandschaft geprägte Region.

www.bergbaumuseum.de