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Festival der Weltklasse

Tischtennis: Zoltan Fejer-Konnerth siegt bei 3. Lüner Volksbank Open

22.05.2007

Auf dem Programm stand die Herren S Klasse, offen für Spieler ab der Regionalliga. Als absoluter Leckerbissen waren auch die beiden Weltklasse-Spieler Torben Wosik und Zoltan Fejer-Konnerth am Start. Fejer-Konnerth ist zur Zeit die Nummer 43 der Weltrangliste und war zusammen mit Timo Boll schon Europameister im Doppel. Aber auch Wosik, der derzeit die Nummer 44 der Welt ist und in der französischen Liga spielt, war 2003 schon Vize-Europameister im Einzel. Das Lokalmatador Henning Nicolas vom TTC Gahmen bekam durch eine Wildcard die Möglichkeit, gegen Torben Wosik anzutreten. Erwartungsgemäß war er chancenlos, Wosik drehte jedoch nicht voll auf und ließ auch im Sinne der Zuschauer einige schöne Ballwechsel zu. In der Hauptrunde wurde es ernster: Wosik und Fejer-Konnerth siegten in ihren Viertelfinals sicher. Anschließend setzte sich Wosik mit 4:1 gegen Mohammed Kushov durch und erreichte das Finale. Ungefähr 400 Zuschauer fieberten mit dem Grenzauer Zoltan Fejer-Konnerth, dem im Duell gegen seinen Cousin Andreas nicht viel gelang und schon wie der sichere Verlierer aussah. Doch Andreas konnte einen 3:0 und 10:6 Vorsprung nicht ins Ziel bringen und musste letztlich noch gratulieren. Damit kam es zum erhofften Traumfinale zwischen den beiden Nationalspielern . Trotz seiner schwachen Leistung im Halbfinale, war Fejer-Konnerth in jedem Satz ein wenig konsequenter und lag plötzlich mit 3:0 vorne. Im vierten und letzten Satz boten beide Akteure eine Show der besonderen Art: Bei Ballwechseln wurde um den Tisch gelaufen, Aufschläge wurden hinter dem Rücken gespielt, die Boxen wurden inmitten des Ballwechsels verlassen und der Tisch wurde verschoben, damit ein Ball nicht auf den Boden fiel. Letztlich siegte der Grenzauer mit 4:0. Die Doppelkonkurrenz gewannen Förster und Andreas Fejer-Konnerth vor der Paarung Uwe Witte/Christopher Pläster. Organisator Christian Schroer fand bei der Siegerehrung, dass so eine Vorstellung «ein perfekter Abschluss für dieses tolle Turnier» war, welches mit 713 Spielern zusätzlich noch eine persönliche Bestmarke aufstellte.

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