Flüchtige Kuh verletzt in Menden zwei Männer schwer - und wird dann erschossen

Unfall

Im Sauerland kam es zu einem Vorfall mit einer ausgebüchsten Kuh. Bei einer Verladung des Tiers passierte Unerwartetes. Bei einem anderen Vorfall musste ein Landwirt ins Gebüsch flüchten.

Menden/Sprockhövel

28.08.2020, 06:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein wild gewordene Kuh sorgte in Menden für einen Polizeieinsatz (Symbolbild).

Ein wild gewordene Kuh sorgte in Menden für einen Polizeieinsatz (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Eine wild gewordene Kuh und zwei aggressive Jungbullen haben bei zwei Vorfällen in der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen Menschen attackiert. In Menden im Sauerland verletzte die Kuh zwei Männer schwer, die das Tier verladen wollten. Es wurde von der Polizei erschossen. In Sprockhövel im südlichen Ruhrgebiet kam ein Bauer leicht verletzt ins Krankenhaus. Außerdem sorgte eine Python im Gras in Werne für einen Feuerwehreinsatz.

Die Kuh in Menden sollte am Donnerstagnachmittag auf einen Lastwagen verladen und zum Schlachthaus gebracht werden, schilderte ein Polizeisprecher am Freitag. Das Tier lief aber auf die Straße. Der Bauer (53) und der der Lkw-Fahrer (43) versuchten, sie wieder einzufangen und trieben sie auf eine Weide. Dort griff die Kuh die Männer unvermittelt an und verletzte beide schwer. Beide werden weiter in einer Klinik behandelt, schweben nicht in Lebensgefahr, wie der Sprecher berichtete.

Etwas glimpflicher ging es in Sprockhövel für einen Landwirt aus, der am Freitag von zwei Jungbullen attackiert wurde. Der Mann konnte in ein Gebüsch flüchten, die Tiere wollten aber nicht von ihm ablassen, wie die Polizei meldete. Ein Beamter habe einen Schuss in den Boden abgegeben, nachdem die Rinder von lautem Geschrei nicht zu beeindrucken waren. Der Knall wirkte, die Bullen gaben auf.

dpa

Lesen Sie jetzt