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Fußball: 2:0 - aber noch jede Menge Arbeit für den VfB

HABINGHORST Mit einem schmeichelhaften 2:0 (1:0)-Sieg setzte sich der Landesligist VfB Habinghorst im Testspiel durch. In Ordnung soweit. Aber: Der Gegner, ETuS Haltern, kämpft zwei Klassen tiefer in der Recklinghauser Kreisliga A gegen den Abstieg. Fazit: Es wartet noch viel Arbeit auf die Habinghorster - aber die Zeit wird knapp.

von Von Jürgen Weiß

, 10.02.2008
Fußball: 2:0 - aber noch jede Menge Arbeit für den VfB

Landesligist VfB Habinghorst (weiße Trikots) kam im Testspiel gegen den A-Ligisten ETuS Haltern zu einem mühsamen 2:0-Erfolg. Trainer Dieter Beleijew konnte nur einen ersatzgeschwächten Kader mit 13 Spielern aufbieten.

Irgendwie schwebte die Erinnerung des Länderspieles vom Mittwoch der deutschen Nationalmannschaft gegen die Underdogs aus Österreich über dem von Sonne überfluteten Habichthorst. Auch dort ging es zähflüssig beim Favoriten zu, der viele Chancen zuließ und mit reichlich Glück kein Gegentor kassierte.  Wie die Habinghorster Elf von Trainer Dieter Beleijew. Da kommt auf den Coach und seine Elf noch jede Menge Arbeit zu, wenn es am kommenden Sonntag zum ersten Nachholspiel (das zweite folgt eine Woche später gegen den SV Sodingen) bei RW Leithe geht. Nach den Ausfällen der Verletzten Thilo Karl, Marcus Plarre und Daniel Kristler sowie Urlauber Michael Bittner konnte Beleijew lediglich 13 Spieler zum Match gegen Haltern aufbieten. Dass die Harmonie im Frühstadium der Vorbereitung noch nicht vollends da sein konnte, war allen klar. Doch wie der Kreisligist die Landesligaabwehr ein ums andere Mal überlief, war schon erschreckend und wird nicht nur Trainer Beleijew eiskalte Schauer über den Rücken gejagt haben. Gordon Schwarze trifft - aus heiterem Himmel Aus heiterem Himmel fiel dann doch die Führung. Marc Olschewski schickt Gordon Schwarze geschickt auf die Reise. Und der Kapitän, der noch während der Aufwärmphase seiner Kollegen kurz vor dem verspäteten Anpfiff (vorher fand noch ein Jugendspiel statt) in Badeschlappen dem Treiben zusehen musste, weil ein Trikot fehlte, spitzelte das Leder zum 1:0 (20.) unter dem herausstürmenden Gästetorwart hinweg ins Netz. Eine tolle Aktion, die aber lange keinen Nachahmer fand. Die Gäste waren es, die immer wieder mit schnellen Attacken für Torgefahr sorgten. Und spätestens als der zögernde Andrè Dante am Strafraum einen „Zweikampf“ verlor, hatte das „unterklassige“ Team eigentlich den Ausgleich verdient. Gut, dass der engagierte Daniel Pape auf der Torlinie rettete. Nach der Pause wird das Spiel noch schwächer Nach der Pause verflachte das Spiel immer mehr. Die Sonne warf schon lange Schatten über die Anlage und das Mienenspiel der Zuschauer passte sich den Gegebenheiten an. Da musste schon ein schmeichelhafter Strafstoß herhalten, um das Ergebnis irgendwie standesgemäß zu gestalten. Olschewski wurde im Strafraum in die Zange genommen und nahm den Elfmeterpfiff (75.) gerne an. Er selbst verwandelte zum 2:0 und scheiterte wenig später mit einem schönen Schuss am Torwart. Aber dann hätte ja sogar das Resultat in die deutsche „Österreichschublade“ gepasst. 

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