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Fußball: 4:4 im Test - Davaria nur Remis gegen die jungen Wilden

CASTROP-RAUXEL/DAVENSBERG Wenn der gegnerische Trainer von einer überzeugenden Leistung spricht, dann kann er bei einem 4:4 eigentlich nur die Leistung des Offensivspiels reden. Oder er ist Trainer einer klassentieferen Elf. So wie Helmut Schulz, Trainer des Bezirksligisten Spvg Schwerin, nach dem Testspiel gegen Davaria Davensberg.

von Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel

, 14.02.2008

Schulz sagte hinterher: "Davensberg war nahezu komplett, allerdings waren auch etwas ältere Semester dabei. Die sind mit unserem schnellen Spiel nicht so klar gekommen." Ein ums andere Mal habe sein Team die Viererkette der Gäste in Verlegenheit gebracht.

Auf der anderen Seite warf der zwei Klassen höher angesiedelte Verbandsligist seine Erfahrung ins Spiel - und glich den 0:1-Rückstand aus der Anfangsphase prompt aus (25.), ging sogar in Führung (32.). Die Spvg steckte das weg. Dennis Gazior markierte noch vor der Pause den Ausgleich.

Aus 30 Metern in den Winkel

"Das Wichtigste ist: In der zweiten Halbzeit erfolgte kein Einbruch, wir haben das Tempo weiter hoch gehalten", so Schulz. Da schmerzte auch der erneute Rückstand (52.) nur wenig. Dennis Grond stellte den Gleichstand kurz darauf wieder her (60.).

Das schönste Tor des Tages brachte die Führung für die Spvg: Gazior hämmerte einen Schuss aus gut 30 Metern in den Winkel (75.). Erst drei Minuten vor Schluss glich Davensberg noch einmal aus.

"Wir waren zumindest gleichwertig, hatten sogar mehr und bessere Chancen als der Gegner. Wenn das Ganze 7:5 für uns ausgegangen wäre, hätte sich keiner beschweren können", zog Schulz sein Fazit.

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