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Fußball: Schwerin dreht nach der Pause auf

SCHWERIN In einem Testspiel gegen den Tabellenführer der Kreisliga A Lüdinghausen hat sich der Bezirksligist Spvg Schwerin mit 4:0 (0:0) durchgesetzt. Alle Tore fielen nach der Halbzeitpause.

von Von Marc Stommer

, 17.02.2008

Unterm Strich hatte Helmut Schulz, Trainer des Bezirksliga-Tabellenführers Spvg Schwerin "ein normales Fußballspiel" gesehen. Sein Team hatte gerade gegen den Spitzenreiter der A-Liga Lüdinghausen, Fortuna Seppenrade, standesgemäß mit 4:0 gewonnen. Allerdings hatte es zur Pause nur 0:0 gestanden.

"Wir haben uns in der Kabine ein bisschen drüber unterhalten", meinte der Trainer lapidar zur ersten Hälfte. Dass ihm diese nicht gefiel, war an seinem leicht grummelnden Unterton zu hören. In den ersten 45 Minuten habe seine Mannschaft alles vermissen lassen, was Fußball ausmache: "Da haben wir nach dem Motto gespielt: Es ist schönes Wetter, die Sonne scheint, warum soll ich mich mehr als nötig bewegen."

Nach der Kabinen-Ansprache zeigte sich sein Team dann aufgeweckter. "Eine Viertelstunde lang haben wir ein bisschen aufgedreht. Das hat gereicht", so Schulz. Chris Kapcrzak (55.), Christoph Luka (60.) und Jimmy Thimm (65.) machten mit ihren Toren in kürzester Zeit alles klar.

"Da muss eben doch die Einstellung stimmen"

Christoph Reker durfte auch noch mal und traf in der 70. Minute zum Endstand. Schulz: "Das war nicht so gut wie gegen Verbandsligist Davensberg. Wahrscheinlich weil es "nur" gegen einen A-Ligisten ging. Die sind aber mit der Empfehlung von 16 Meisterschafts-Siegen und einem Unentschieden hier hin gekommen. Da muss eben doch die Einstellung stimmen."

Ein Sonderlob des Trainers verdiente sich Christoph Luka, der hinter den Spitzen wieder sehr gut agierte: "Er ist ein echter Zehner, der dazu noch zweikampfstark ist", so der Coach über das Talent, das am Samstag seinen 19. Geburtstag gefeiert hatte. "Mit dem Tor hat er sich und uns natürlich schön beschenkt", so Schulz.

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