Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fußball: Schwerin hat Respekt vor dem angeschlagenen Boxer

SCHWERIN Von der Papierform her steht am Sonntag (2. März) am Grafweg eine klare Sache auf dem Programm: Der Tabellenerste der Fußball-Bezirksliga, die Spvg Schwerin, trifft auf den abgeschlagenen Letzten BV Langendreer 07. Aber ist wirklich alles so klar?

von Von Jörg Laumann

, 29.02.2008

Aus Sicht der Bochumer lesen sich die Fakten ernüchternd. Ganze sechs Zähler hat das Team um Spielertrainer Dirk Boenig in den 17 Partien vor der Winterpause gesammelt, davon nur einen einzigen auf fremdem Platz. Der Rückstand der Langendreerer auf das rettende Ufer beträgt bereits zwölf Punkte. Nachdem das letzte Heimspiel des Jahres 2007 mit 0:5 gegen Kirchhörde verloren ging, ließ Boenig in der lokalen Presse durchblicken, dass man sich nun wohl mit dem Abstieg abfinden müsse. Resignation also?

Helmut Schulz, der Trainer der Spvg Schwerin, will sich von diesen Äußerungen aber nicht beirren lassen. "Da ist wohl auch die Enttäuschung nach der klaren Niederlage mit ihm Spiel gewesen", relativiert er die Aussagen des Kollegen. Keineswegs dürfe man Langendreer unterschätzen. "Man kennt ja auch die Redensart vom angeschlagenen Boxer, der erst richtig gefährlich wird", gibt Schulz zu bedenken.

Nicht zuletzt war auch das Hinspiel in Langendreer keineswegs eine klare Sache. Schulz, damals in seinem ersten Pflichtspiel als Schweriner Coach, erlebte ein hart erarbeitetes 2:0. "Wir bereiten uns auf dieses Spiel genau so vor wie auf jedes andere auch", erklärt der Trainer mit Blick auf den Sonntag. "Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie mit vollem Engagement und voller Motivation an diese Aufgabe herangeht."

Personell kann Schulz, der bislang in Daniel Wiencek nur einen Neuzugang im Kader hat, aus dem Vollen schöpfen. Christof Luka zog sich am Dienstag im Training zwar eine leichte Verletzung zu, steht aber voraussichtlich wieder zur Verfügung. "Ich kann wohl die derzeit besten 15 Spieler aufbieten", freut sich der Coach, dessen Team mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in das neue Kalenderjahr startet. Das Ziel ist klar - diese Spitzenposition will die Spvg nicht mehr abgeben. "Wir haben 13 Endspiele vor uns", sagt Schulz.

Lesen Sie jetzt