Gastwirt will 400 Liter Bier verschenken – doch das Ordnungsamt verbietet es

Coronavirus

Ein Gastronom aus Thüringen ärgert sich über die Vorgaben des Ordnungsamtes. Er wollte 400 Liter Bier verschenken, die er wegen der Corona-Krise nicht ausschenken konnte. Aber das wird ihm nicht erlaubt.

Bickenriede

04.05.2020, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Gastwirt plante eine besondere Aktion, aber dann kam etwas dazwischen.

Ein Gastwirt plante eine besondere Aktion, aber dann kam etwas dazwischen. © picture alliance/dpa

Gastwirt David Groß (32) aus Bickenriede (Unstrut-Hainich-Kreis) in Thüringen wollte 400 Liter Bier verschenken, die er wegen der Corona-Krise nicht ausschenken konnte und das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht war. Doch das Ordnungsamt verbot ihm das, wie er der „Bild“-Zeitung berichtet.

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„Bier to go ist verboten“

„Ich wollte das Fassbier eigentlich in einer Bierrettungsaktion an meiner Restauranttür verschenken. Doch das Ordnungsamt hat es mir kurz vorher verboten“, sagte der Gastronom der Zeitung. Er könne nicht nachvollziehen, warum ihm zwar erlaubt sei, Essen auszuliefern, aber kein Bier. „Essen ausliefern dürfen wir, doch Bier to go ist verboten. Dabei dürfen anderswo derartige Aktionen stattfinden. Es ist sehr schade um den vielen Gerstensaft.“

Übrigens: Einfach so wegkippen dürfe er das Bier auch nicht. Das Vernichten von Alkohol müsse beim Hauptzollamt mindestens eine Woche vorher angemeldet werden, habe er erfahren, so Groß.

RND/hsc

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