Geldautomaten-Sprengungen: Mehr als die Hälfte der Taten scheitert

Sprengung von Geldautomaten

92 mal haben Täter in NRW in diesem Jahr versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. In mehr als der Hälfte der Fälle scheiterten sie. In einigen Städten schlugen die Täter häufiger zu.

NRW

04.12.2019, 09:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geldautomaten-Sprengungen: Mehr als die Hälfte der Taten scheitert

Ende Februar 2019 sprengten Unbekannte einen Geldautomaten auf dem Höchsten in Dortmund und richteten dabei großen Schaden an. © Jörg Bauerfeld

Bei mehr als der Hälfte der 92 Sprengungen von Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen sind die Täter in diesem Jahr einem Bericht zufolge ohne Beute abgezogen. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwoch) unter Berufung auf eine Auswertung des Landeskriminalamtes (LKA).

Ermittler: Automaten sind deutlich besser gesichert

In 50 Fällen sei kein Geld erbeutet worden. Die Ermittler führen das unter anderem darauf zurück, dass die Banken ihre Geldautomaten mittlerweile deutlich besser sichern als noch vor einigen Jahren.

Gesprengt wurden die Geldautomaten sowohl in Großstädten wie Bochum, Bielefeld, Bonn, Krefeld, Köln, Aachen, Wuppertal und Düsseldorf wie auch in ländlicheren Gegenden wie Emsdetten, Werdohl, Simmerath, Herzogenrath und Borken, wie es weiter hieß.

Bochum und Dortmund auf Platz 3 der Statistik

Fünfmal und damit am häufigsten mussten Kräfte der Polizeibehörde Aachen ausrücken; gefolgt von den Polizeibehörden Köln und Essen (je vier Einsätze) und Dortmund und Bochum (mit je drei).

Ende Februar sprengten Unbekannte einen Geldautomaten in Dortmund-Höchsten und richten dabei großen Schaden an. Nur wenige Tage später gab es eine Sprengung in Brackel, im Juli scheiterten die Täter an einem Geldautomaten in Dortmund-Mengede.

Im Jahr 2018 hatte es in Dortmund insgesamt vier Sprengungen gegeben.

dpa/kar

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