Genesener Corona-Patient freut sich auf italienischen Kaffee

Coronavirus

Als Claudio Facoetti nach Deutschland kam, war er schwer an Corona erkrankt. Nun kehrt er als Genesener in seine italienische Heimat zurück - und das an einem besonderen Tag.

Bochum

09.05.2020, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU, r), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, überreicht dem Corona-Patienten Claudio Facoetti (2.v.r., 65) ein T-Shirt mit den Unterschriften des Pflegepersonals.

Armin Laschet (CDU, r), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, überreicht dem Corona-Patienten Claudio Facoetti (2.v.r., 65) ein T-Shirt mit den Unterschriften des Pflegepersonals. © picture alliance/dpa

Sechs Wochen lag der schwer an Covid-19 erkrankte Italiener Claudio Facoetti im Krankenhaus in Bochum - am Samstag konnte der 65-Jährige das Universitätsklinikum St. Josef-Hospital verlassen. Er habe kaum Worte dafür, wie dankbar er der Bochumer Klinik sei, sagte Facoetti bei seiner Verabschiedung. Jetzt freue er sich aber doch auf Italien und den „besseren Kaffee“ dort.

Mit T-Shirt in die Heimat

Bevor Facoetti heim flog, schenkten ihm die Intensiv-Pfleger ein T-Shirt mit ihren Unterschriften. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nahm an der Verabschiedung teil. Es sei „außerordentlich schön zu sehen, dass ein Patient, der in einem so geschwächten Zustand gekommen war, jetzt stabil und gesund wieder nach Hause kann“, sagte er.

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Dass die Rückkehr Facoettis auf den Europatag falle, untermauere die „europäische Solidarität“. Der schwer erkrankte Facoetti war am 28. März aus Bergamo in der besonders schwer vom Coronavirus betroffenen Region Lombardei von der Luftwaffe nach Deutschland gebracht worden.

Mehrere Kliniken in NRW hatten in den vergangenen Wochen insgesamt zehn Corona-Patienten aus Italien, acht aus Frankreich sowie auch Patienten aus den Niederlanden aufgenommen.

dpa

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