Große Koalition einigt sich grundsätzlich auf Frauenquote in Vorständen

Gleichberechtigung

Die Große Koalition hat sich grundsätzlich über eine verbindliche Frauenquote in Vorständen verständigt.

Berlin

20.11.2020, 19:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sieht die Einigung als großen Erfolg für die Gleichberechtigung.

Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sieht die Einigung als großen Erfolg für die Gleichberechtigung. © picture alliance/dpa

Die schwarz-rote Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen geeinigt. Das wurde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus dem Bundesfamilienministerium mitgeteilt.

In Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern muss demnach künftig ein Mitglied eine Frau sein, teilte auch Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Freitag nach einer Einigung der vom Koalitionsausschuss eingesetzten Arbeitsgruppe zu diesem Thema mit.

Giffey: „Penetranz schafft Akzeptanz“

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Penetranz schafft Akzeptanz – dieser Satz hat sich heute mal wieder bewahrheitet. Die Vorstandsquote wird kommen. Das haben wir zusammen mit vielen engagierten Frauen aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Kultur erreicht.“

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