Großrazzia gegen Hooligans führt Polizei auch nach Heiden

Hooligans

Mit einer Razzia in mehreren NRW-Städten ist die Polizei am Dienstagmorgen gegen die Hooligan-Szene vorgegangen. In sieben Städten wurden Wohnungen und Häuser durchsucht – auch in Heiden.

Heiden

03.03.2020, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
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Am Mittag hat die Polizei Oberhausen bestätigt, dass die Razzia bei Gewalttätern aus der Hooligan-Szene durchgeführt wurde. 27 Tatverdächtige seien dabei angetroffen worden. Hintergrund istlaut Angaben der Beamten die Massenschlägerei, die Anfang Oktober am Bahnhof Sterkrade in Oberhausen stattgefunden hatte.

31 Wohnungen durchsucht

Insgesamt wurde vom Amtsgericht Duisburg die Durchsuchung von 31 Wohnungen von Tatverdächtigen in Oberhausen, Essen, Bochum, Duisburg, Dinslaken und Hünxe sowie Heiden im Kreis Borken angeordnet. Gegen die mutmaßlichen Schläger aus der Holligan-Szene wird nun wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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Bisher kopnnte die von der Polizei eingerichtete Ermittlungskommission bereits mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen, die an der Auseinandersetzung am Sterkrader Bahnhof beteiligt gewesen sein sollen, identifizieren.

Wie Tom Litges von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberhausen auf Nachfrage mitteilte, haben Oberhausener Ermittler, unterstützt von Polizisten der lokalen Polizeibehörden, am Dienstagmorgen in einer konzertierten Aktion zeitgleich alle Wohnungen betreten und sie nach Beweismitteln durchsucht, unter anderem in Heiden.

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27 Tatverdächtige – Männer im Alter von 17 bis 35 Jahren – seien angetroffen und erkennungsdienstlich behandelt worden. Anschließend seien sie wieder entlassen worden. Ob der Heidener dabei war, konnte Litges nicht sagen.

Zum Hintergrund

Ende September 2019 hatten sich bis zu 100 Personenmit mit Latten und Stöcken gewalttätige Auseinandersetzungen geleistet.

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