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Habe viel dazugelernt

Marco Habicht über seine Zeit beim SV Südkirchen und die Zukunft in Seppenrade

17.05.2007

Tobias Limberg sprach mit Marco Habicht über die Zeit in Südkirchen und die Zukunftsaussichten bei Fortuna Seppenrade, wo er bereits von November 2004 bis Sommer 2006 als Trainer fungierte und sich damals als Kreisliga-A-Meister verabschiedete. Herr Habicht, am Freitag stehen Sie zum drittletzten Mal als SVS-Trainer an der Seitenlinie. Wie fällt Ihr Fazit der Südkirchener Zeit aus? Habicht: Durch den kleineren Kader in der Rückrunde ist die Mannschaft zu einer super Truppe zusammengewachsen und hat jetzt schon so viele Punkte wie in der Hinrunde geholt. Es gab in meiner Zeit beim SVS positive und negative Erfahrungen, wobei die positiven Erfahrungen auf jeden Fall überwiegen. Ich habe als noch relativ junger Trainer wieder vieles dazugelernt und mich dadurch auf jeden Fall weiterentwickelt und verbessert. Wie sehen Sie Ihre Zukunft in Seppenrade, glauben Sie noch an den Klassenerhalt der Fortunen? Habicht: Ich kenne Seppenrade noch gut, der Kontakt ist nie abgebrochen und freue mich auf die neue Aufgabe. Ich hoffe natürlich, dass Seppenrade den Klassenerhalt in dieser Saison noch schafft und denke auch, dass Fortuna noch gute Chancen besitzt. Das Schlüsselspiel ist am Sonntag gegen Billerbeck. Wenn es am Ende nicht reicht, hat es Fortuna selbst gegen die direkten Konkurrenten Gescher und Burlo verspielt. Dann würden wir in der nächsten Saison den Wiederaufstieg anstreben, wobei die A-Liga dann mit zwei Bezirksligaabsteigern, zwei der Teams aus Nordkirchen, Senden und Ascheberg sowie dem BV Selm sehr stark besetzt wäre und es nicht einfach würde. Oft nehmen Trainer Spieler mit zu ihren neuen Vereinen. Nehmen auch Sie SVS-Spieler mit nach Seppenrade oder gibt es sonst schon Neuverpflichtungen für die kommende Saison? Habicht: Nein, aus Südkirchen nehme ich keine Spieler mit. Wir haben für die kommende Saison in Seppenrade drei junge Spieler aus Waltrop, 21, 22 und 25 Jahre alt, verpflichtet, die gut in das Konzept passen. Die Kreisliga A ist spannend wie selten. Wer macht ihrer Meinung nach das Rennen? Habicht: Ich denke, die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag. Mein Favorit ist der FC Nordkirchen, wenn sich Michael Jung, Emil Schwick und Michael Nachtigall nicht verletzen. Ich habe die Mannschaft zweimal gesehen. Sie steht hinten sehr gut, kann vorne durch Schwick oder Jung immer ein Tor machen und hat außerdem in der Rückrunde einen Lauf. Was ist mit dem SVS in den letzten Spielen noch möglich? Platz fünf ist nur zwei Punkte entfernt. Habicht: Wir haben uns vor der Rückrunde einen einstelligen Tabellenplatz vorgenommen. Damit sieht es gut aus, wir stehen auf Platz sieben und wollen noch weiter klettern. Platz fünf ist möglich. Wie sind die Voraussetzungen für das Spiel am Freitag gegen Heeren? Habicht: Auch wenn mit Thorsten und André Mäteling, Alex Lüggert, Robin Möller und mir wieder fünf Spieler fehlen, wäre alles andere als ein Sieg gegen den bereits feststehenden Absteiger eine Enttäuschung. Wir haben einen guten Lauf und wollen gewinnen. Die Mannschaft ist gut drauf, sonst kann man nicht gegen Holzwickede ein 0:2 noch aufholen. Aufgrund des Jugendtages des SV Südkirchen am Sonntag (20.) empfängt der SVS bereits am Freitag (18.) um 19 Uhr den BSV Heeren am Böckenbusch.

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