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Halbzeitbilanz: Mit Kneuper kam die Wende

SCHWERTE Mit Trainer Marco Schink wollte der VfL Schwerte endlich wieder in ruhiges Fahrwasser. Es hat wieder nicht geklappt.Zwei Spielzeiten hintereinander gab es am Schützenhof einen Trainerwechsel in der Winterpause, geriet das VfL-Schiff in stürmische See und kämpfte gegen den Abstieg.

von Von Jörg Krause

, 29.02.2008

Beim ersten Mal sprang "Kiki" Kneuper wieder ein, im Vorjahr rettete Meistertrainer Peter Lodde den Club.  Nun sollte mit Ex-Kapitän Marco Schink als Trainer alles besser werden. Doch diesmal hielt das Bündnis nicht einmal bis zur Winterpause. Die Mannschaft konnte nie auch nur annähernd an die starke Rückrunde der Vorsaison anknüpfen. Einzig die Spiele gegen Wattenscheid (1:1) sowie in Buer (3:0) und in Wanne-Eickel (0:1) genügten Verbandsliga-Ansprüchen. Vor allem aber die Heimauftritte waren niederschmetternd.

Schink zog bereits nach acht Spielen selbst die Reißleine und trat zurück. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die desaströse Partie gegen den SC Hassel, als der VfL kaum über die Mittellinie kam, ließ er die Katze aus dem Sack. Seine Bilanz: Sechs Punkte.

Aufatmen über die Rückkehr von "Kiki" Kneuper"

Den Vorstand traf es wie ein Blitz, trotz der prekären Situation hatte niemand mit diesem Schritt gerechnet. Nach einem Spiel unter Co-Trainer Raimund Striewe (1:3 in Dröschede), sprang nocheinmal Lodde kurzfristig ein, konnte aber den Trend auch nicht stoppen. Gegen Herbede (3:4) und in Siegen (2:4) gab es weitere zwei Niederlagen. Die Trainersuche endete mit einer faustdicken Überraschung. Denn dem VfL gelang ein wahrer Coup: "Kiki" Kneuper kehrte auf die Trainerbank zurück und bleibt auch über die Saison hinaus. Ein Aufatmen im gesamten Verein war deutlich spürbar.

Mit Kneuper kam die Wende. Gleich in der ersten Partie unter seiner Regie gelang mit dem 3:2 über Kornharpen der ersehnte erste Heimsieg. Zwar folgte dann zunächst ein Rückschlag beim 1:2 gegen Brambauer, doch unter Kneuper sammelten die Blau-Weißen in sechs Partien 13 Punkte und verließen zur Winterpause die Abstiegsplätze. Vor allem die Heimsiege über den Lüner SV (4:1) und SuS Langscheid/Enkhausen (4:0) ließen die Anhänger strahlen.

Eine Sonderseite zur Halbzeitbilanz des VfL Schwerte finden Sie am Samstag, 1. März, in den Schwerter Ruhr Nachrichten.

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