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Aufsichtsrats-Chef bekennt sich zum Raps

HALTERN Franz Tönnis, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke und CDU-Ratsmitglied, bekräftigt in einer Stellungnahme das Interesse der Stadtwerke am Einstieg in die Rapsölproduktion in der Ukraine.

27.02.2008

Im Aufsichtsrat seien alle Vertreter, auch die der SPD, zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich lohne, das Projekt genau zu prüfen. „Und Herr Kirschenbaum, der die Projektunterlagen noch gar nicht kennt, weiß es besser“, kritisiert Tönnis die Stellungnahme des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden. Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Stadtwerke würden jetzt die erforderlichen Prüfungen anstellen, so Tönnis. Eine Entscheidung für das Projekt werde es geben, wenn unter dem Strich eine Stärkung des Unternehmens herauskommt. Als Kerngeschäft sei die Produktion von Rapsöl nie bezeichnet worden, betont der Aufsichtsratsvorsitzende. Wohl aber als sinnvolle Stärkung des Geschäftsfeldes. Eigenes Knowhow der Stadtwerke sei nicht erforderlich, weil dies von der Partnerfirma Alensys eingebracht werde. Insoweit sei die Struktur keine andere als bei der Wasserversorgung, wo neuerdings gerne auf das Vorbild der Stadtwerke Herten geschaut werde. Die Zielrichtung ist für Tönnis klar: "Mit diesem Aufsichtsrat möchte ich eine Stärkung der Stadtwerke Haltern erreichen." Die Produktion von Energie mittels regenerativer Stoffe sei für ein kleines Stadtwerk wie Haltern zukünftig von wachsender Bedeutung. Die Zukunft werde heißen, dass die Stadtwerke Haltern neben dem bloßen Energiehandel auch Energie auf regenerativer Basis produzieren. Diesen Prozess werde auch die CDU-Fraktion unterstützen.

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