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Bau des Windparks hat begonnen

Voraussetzungen geschaffen

Die Vorbereitungen für den Windpark Lavesum/Sythen sind in vollem Gange. Das Bauunternehmen Arning aus Steinfurt hat als zuständiges Unternehmen für den Tiefbau mit dem Ausbau der Baustraßen und dem Anlegen der Flächen für acht der geplanten neun Windkraftanlagen begonnen.

HALTERN

, 12.02.2016
Bau des Windparks hat begonnen

Unweit der Münsterstraße hat jetzt die Vorbereitung für den Bau der fünf BayWa r.e. Windenergieanlagen durch die Firma Tiefbau Arning aus Steinfurt begonnen. Da wo sich das alte Windrad noch dreht, wird die Firma SL-Naturenergie aus Gladbeck ein einzelnes Windrad erstellen. An den drei Standorten der Windenergie Haltern ist man schon weiter.

Die "Windenergie Haltern am See" baut drei 200 Meter hohe Windräder entlang der Autobahn 43 zwischen Raststätte Hohe Mark und Sythener Straße. Weitere Bauherren sind SL Naturenergie Gladbeck und "BayWa r.e. Renewable Energy" München.

Einer der acht privaten Gründungsgesellschafter der Windenergie Haltern ist der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen. Auch die Stadtwerke und die Energiegenossenschaft Haltern sind am Bau der drei Windräder beteiligt.

Voraussetzungen für Baubeginn

Zum Stand der Arbeiten am Windpark sagt Josef Hovenjürgen, dass das Tiefbauunternehmen die Zuwegungen für LKW bereits geschottert und die Stellflächen für die Kräne hergerichtet habe. Jetzt sei Arning dabei, auf Sythener Gebiet die Voraussetzungen für den Baubeginn zu schaffen. Hier entwickelte die WWU Windenergie Münster die Projekte, sie verkaufte inzwischen weiter an "BayWa renewable energy".

Das schon bestehende Windrad in Sythen nahe Drügen Pütt wird repowert. "SL-Naturenergie" aus Gladbeck hat allerdings noch nicht mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen.

Bauschild aufstellen

Christian Hovenjürgen, Geschäftsführer der Windenergie Haltern, bestätigte den Abschluss der Vorbereitungsarbeiten. "Wir überlegen, für unsere drei Anlagen ein Bauschild aufzustellen, sind aber noch nicht soweit." Die Anlagen in Lavesum sind in der Lage, 8000 Zwei-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen und 22.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen, so Hovenjürgen. Der Windpark in Sythen der BayWa rechnet mit 14900 Haushalten und einer Einsparung von 36.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Ende des Jahres sollen alle neun Windräder fertig sein. 

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