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Bei Bergjürgens kommt kein Ei ohne Becher auf den Tisch

HALTERN Ob Hase, Ente oder Schaf, ob Holz, Metall oder Keramik - welche Eierbecher bei Familie Bergjürgen Ostern auf den Tisch kommen, ist noch nicht entschieden. Es besteht immerhin die Auswahl aus 350 Schmuckstücken.

von Von Silvia Wiethoff

, 20.03.2008
Bei Bergjürgens kommt kein Ei ohne Becher auf den Tisch

Katja Bergjürgen präsentiert eine kleine Auswahl ihrer Sammlung.

Je nach Stimmung werden ausgefallen-witzige oder zurückhaltend-edle Kreationen mit einem bunten Ei geehrt. Nach Themen geordnet machen die Modelle den Vitrinenschrank in der gemütlichen Wohnküche an der Danziger Straße zu einem Hingucker für jeden Besucher. Nahezu jeder Stilgeschmack thront auf den Regalen: Schalkefans wählen den blau-weißen Becher mit Vereinsemblem, Italienfreunde ziehen das sommerlich gelbe Behältnis aus der Toskana vor, Königstreue entscheiden sich für den niederländischen Becher mit Wilhelm-und-Maxima-Aufdruck,... .

Seit 1990 steht Katja Bergjürgen auf Eierbecher aus aller Welt. Die Leidenschaft kam mit Ehemann Martin ins Haus. Als die heute 37-Jährige nämlich ihre Aussteuer ins Auge fasste, konnte sie sich für kein Eierbecherformat endgültig entscheiden. "Es haben mir zu viele gefallen", lacht sie über die Initialzündung für ihr Sammelabenteuer. Statt mehrfach das gleiche Modell zu kaufen, erwarb Katja Bergjürgen sechs verschiedene Becher. Für ihre Sammelwut greift die Altenpflegerin heute schon längst nicht mehr selbst ins Portemonnaie.

Jeder, der ihr eine Freude machen will, bringt von einem Ausflug ein entsprechendes Erinnerungsstück mit. Ihre Eltern überraschten sie zum Beispiel nach einer China-Reise mit Eierbechern aus grüner Jade. Die Schwiegereltern steuerten den bereits erwähnten Oranje-Becher aus den Niederlanden bei.

Selbst gebastelt

Besonders hängt ihr Herz an selbst gebastelten Mitbringseln für den Frühstückstisch. Seit Weihnachten schielt zum Beispiel ein Elch aus Holz und Filz, den eine Arbeitskollegin im Behindertenwohnheim für Katja Bergjürgen anfertigte, nach jedem Ei auf seinem Haupt. Ein ganz ausgefallenes Stück bescherte ihr der nach Hamburg "ausgewanderte" Halterner Designer Olaf Wördehoff. Sein Becher besteht aus einem Rasierpinsel, auf dem das Ei bis zum Auslöffeln weich und bequem Platz nehmen kann. Wer mag, kann sich danach noch vom Haarwuchs befreien.

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