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Entdecken und ausprobieren

HALTERN Die Realschule lud am Samstag zum Tag der offenen Tür ein. Die Resonanz war gut, Eltern und Viertklässler konnten in Ruhe ausprobieren und sich ausgiebig informieren.

von Von Leonid Sirotin

, 17.02.2008
Entdecken und ausprobieren

Die Siebtklässlerinnen Archna, Aline, Mara und Annika (v.l.) konnten ihren selbst gebauten Didgeridoos erfolgreich Töne entlocken.

„Wir wollen keine Show-Veranstaltung machen, stattdessen sollen die Besucher sehen, welche Arbeit hier geleistet wird.“ So der Anspruch, den Schulleiter Michael Weiand inmitten von dichtem Gedränge formulierte. Ein Anspruch, der aufgegangen sein dürfte. Was aber nicht hieß, dass es am Samstag beim Tag der offenen Tür der Realschule gänzlich unspektakulär zuging. Denn dass die Chemiker und die Physiker ausgefallene Experimente präsentierten,  um vor allem bei den Viertklässlern und ihren Eltern bleibende Eindrücke zu hinterlassen, war Ehrensache. Unter der Einwirkung der heißen Flamme platzte eindrucksvoll der Wasserstoff-Ballon und wenige Volt reichten aus, damit der Metalldraht durch Styropor schnitt.

Löten und füttern

Geschickte Hände waren im Technikunterricht gefragt – eines der Fächer, aus denen die Schüler ab Klasse 7 gemäß ihren Neigungen und Interessen wählen können. „Sie lernen hier technisches Zeichnen, bearbeiten Holz, lackieren, löten oder bauen elektronische Schaltkreise“, skizzierte Lehrer Rudolf Raschke den Unterrichtsplan. Wer genug hatte von der unbelebten Materie, begab sich in den Schulzoo, dem Heim von Mäusen, Schnecken und anderem Getier. „Wir treffen uns einmal in der Woche, um die Käfige sauber zu machen und die Tiere mit Futter zu versorgen“, erzählten Carina, Henrike, Verena und Eileen. Die vier Mädchen sind Mitglieder der Schulzoo-AG, einer der vielen Arbeitsgemeinschaften, die von der Realschule angeboten wird.

Auch das Künstlerische kam nicht zu kurz, Schulchor und die etwas rockigere Schulband waren schon von weitem zu hören. „Die Schüler können den französisch-bilingualen Zweig besuchen und am Austausch mit unserer Partnerschule in Roost-Warendin teilnehmen“, nannte Weiand eine weitere Möglichkeit, sich zu spezialisieren. Die Siebtklässler waren besonders stolz auf die Ergebnisse ihres Australien-Projekttages – von selbst gebauten Didgeridoos über die Unterwasser-Attraktionen des Great Barrier Reef bis zum selbst gebackenen Brot der Aborigines, von dem jeder Besucher probieren durfte.

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