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Feuerwehr rettet zwei vermisste Personen im Freibad Sythen

Feuerwehr-Übung

Rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lippramsdorf, Stadtmitte und Sythen rücken zum Freibad Sythen aus. Zum Glück wird der Ernstfall nur geübt.

Sythen

, 12.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Feuerwehr rettet zwei vermisste Personen im Freibad Sythen

Zwei Einsatzkräfte wagen sich in den Technikraum, in dem es zu starker Rauchentwicklung gekommen ist. © Silvia Wiethoff

Unklare Rauchentwicklung im Technikraum des Freibads Sythen, zwei Personen vermisst. Es ist 19 Uhr am Montagabend, als die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Sythen, Stadtmitte und Lippramsdorf sowie eine Funkkomponente und eine Chemieeinheit zu diesem Einsatz gerufen werden.

Bis zum Alarm waren diese nur auf eine Übung vorbereitet, wussten aber wie im Ernstfall nicht, was auf sie warten und wo ihre Hilfe benötigt würde. Binnen Minuten ist der erste Trupp vor Ort. Die zahlreichen Einsatzfahrzeuge sorgen für Aufsehen, obwohl sie das Martinshorn nicht angeschaltet haben.

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Feuerwehrübung im Freibad Sythen

Unklare Rauchentwicklung im Technikraum des Freibads Sythen, zwei Personen vermisst. Diese Herausforderung wartet am Montagabend bei einer Übung die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Lippramsdorf, Stadtmitte und Sythen.
12.03.2019
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Übungsleiter Marc Friedrich hat alles vorbereitet und den Technikraum vernebelt.© Silvia Wiethoff
Es kann losgehen.© Silvia Wiethoff
Die ersten Einsatzkräfte sind vor Ort eingetroffen.
Lagebesprechung© Silvia Wiethoff
Nur mit schwerem Atemschutzgerät kann der Technikraum betreten werden.© Silvia Wiethoff
Insgesamt sind rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.© Silvia Wiethoff
Weitere Schläuche werden benötigt.© Silvia Wiethoff
Ein Kamerad hilft beim Anlegen des Atemschutzgeräts.© Silvia Wiethoff
Zwei Einsatzkräfte wagen sich in den Technikraum, in dem es zu starker Rauchentwicklung gekommen ist.© Silvia Wiethoff
Jeder hat seine Aufgabe: Hier wird gerade für Licht am Einsatzort gesorgt.© Silvia Wiethoff
Wo befinden sich die zwei vermissten Personen im Technikraum?© Silvia Wiethoff
Ein Verletzter ist geborgen.© Silvia Wiethoff
Der Verletzte wird in Sicherheit gebracht.© Silvia Wiethoff
Eine weitere Trage wird benötigt.© Silvia Wiethoff
Beim Einsatz ist die Atemschutzüberwachung wichtig.© Silvia Wiethoff

Übungsleiter Marc Friedrich hat im Technikraum des Freibads alles vorbereitet und diesen ordentlich vernebelt. Aufgabe der etwa 60 Einsatzkräfte vor Ort wird es sein, zunächst die beiden Personen in der Technik aufzuspüren, in der man im Moment die Hand nicht vor den Augen ausmachen kann.

„Hier können wir ungestört üben, wie wir uns in einem gut verwinkelten Keller mit Hindernissen bewegen müssen“, sagt Marc Friedrich. Er ist seit 25 Jahren überzeugter Feuerwehrmann. Vor zwei Jahren zog er aus dem Ruhrgebiet nach Sythen und schloss sich gleich den Freiwilligen in seinem neuen Wohnort an.

Schnell ist die Lage erkundet

Schnell hat Einsatzleiter Dirk Hüwener die Lage im Freibad erkundet und schickt die ersten beiden Kameraden unter schwerem Atemschutzgerät in den Technikraum. Zunächst werden die beiden Verletzten geborgen, dann müssen auch noch der Brandherd gelöscht und Behälter mit einer zunächst unbekannten Chemikalie geborgen werden.

Stoff 1791 entpuppt sich als ätzendes und hochgefährliches Hypochlorid. Abschnittseinsatzleiter Dirk Nitsche gibt diese Erkenntnisse an die Einsatzkräfte in vorderster Front weiter. Derweil bauen andere bereits eine Dekontaminationseinheit auf.

Mehrmals im Jahr stellen sich die Feuerwehrleute solchen Herausforderungen, denn im Ernstfall ist es fürs Üben zu spät.

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