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Firma Wagner findet Lösungen für Mekka

Glaskuppe wird per "Manipulator" justiert

Wie montiert man 1,8 Tonnen schwere Glasscheiben in mehr als 400 Metern Höhe? Für diese Frage haben die Mitarbeiter der Halterner Firma Wagner eine Lösung gefunden, die am „Mecca Clock Tower“, dem zweithöchsten Gebäude der Welt, zum Einsatz kommt.

HALETRN

von Von Berthold Fehmer

, 31.03.2011 / Lesedauer: 2 min
Firma Wagner findet Lösungen für Mekka

Der Royal Mecca Clock Tower wird zum Zeitpunkt der Fertigstellung das zweithöchste Gebäude der Welt sein. Dieses Bild stammt aus dem August vergangenen Jahres.

Die Firma, die den Auftrag erhielt, fragte bei Wagner Stapler-System-Technik an – dort konstruierte man daraufhin den „Manipulator“. Ein Gerät, das fest an der Spitze eines Krans angebracht ist und die Scheiben per Unterdruck ansaugt. 0,72 Bar und zwölf Saugnäpfe reichen, um die Scheibe sicher transportieren und justieren zu können. „Eine Unterdruckeinheit hätte ausgereicht, aber wir haben zur Sicherheit eine komplett separate, zweite Unterdruckeinheit eingebaut“, sagt Marc Frey, Leiter des Marketings. Zwei Männer können im Montagekorb die Scheibe direkt zum Einsatzort bringen, und nutzen eine Fernsteuerung, die die Scheibe um alle drei Achsen millimetergenau drehen und neigen kann. Stichwort Mitarbeiter: Hat die Firma Wagner auch eigene Mitarbeiter mit nach Mekka geschickt?

„Wir hätten unsere Spezialisten gerne zur Montage nach Mekka geschickt, auch wenn das bedeutet hätte, dass sie in etwa 400 Metern Höhe hätten arbeiten müssen. Nicht-Muslimen ist das aber leider nicht gestattet“, sagt Frey. Der „Manipulator“, der im Dezember gen Mekka geschickt wurde, werde übrigens vor Ort bleiben, so Frey. „Falls mal eine Scheibe ausgetauscht werden muss.“ 

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