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Im Schulzentrum wird es eng

HALTERN Von 468 Viertklässlern wechseln nach den Sommerferien 184 auf das Joseph-König-Gymnasium, 199 zur Realschule und 50 zur Hauptschule. 35 Kinder entschieden sich entweder für auswärtige weiterführende Schulen oder wiederholen in Einzelfällen die vierte Klasse. Diese Zahlen nannte das Schulamt nach Ende der Anmeldewoche.

von Von Elisabeth Schrief

, 25.02.2008

Aus Erfahrung gibt es immer noch geringfügige Bewegungen, aber mit diesen Daten können die Schulen in die Planungen gehen. Die Realschule wird zum nächsten Schuljahr siebenzügig starten. Im letzten Jahr richtete sie bei 192 Anmeldungen sechs Klassen ein, das reicht nun nicht mehr. Schulleiter Michael Weiand stellt das vor neue Herausforderungen. Denn die Schule platzt wie auch das Gymnasium aus allen Nähten. Aktuell wird in drei Noträumen unterrichtet. Aber Weiand steht in Gesprächen mit dem Gymnasium und dem Schulträger und ist zuversichtlich, dass zügig eine vernünftige Lösung gefunden wird. Bemerkenswert findet der Realschulrektor, dass nur ein Kind am Prognoseunterricht im April teilnehmen muss.

Zögerliche Eltern

Das Joseph-König-Gymnasium bildet sechs Eingangsklassen, wobei der bilinguale Zweig mit 27 Kindern etwas schrumpft (2007: 34 Schüler). Angesichts der G8-Diskussion (Abitur nach zwölf Jahren) und den damit verbundenen höheren Leistungsanforderungen hätten Eltern und Kinder zögerlich reagiert, so der stellvertretende Schulleiter Ulrich Wessel. Immerhin steht schon in Klasse 6 die nächste Fremdsprache auf dem Stundenplan.  

In diesem Zusammenhang ist auch eine aktuelle Statistik des Regionalverbandes Ruhr (RVR) interessant: Untersucht wurde die Schulentwicklung im Ruhrgebiet im Zeitraum von 1996 bis 2006. Danach können nur vier Gemeinden Zuwachsraten im Grundschulbereich verzeichnen, darunter Haltern mit +1,5 Prozent.

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