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Maifisch meistert die Jungfernfahrt über die Lippe

Taufe der Lippefähre

Jetzt gibt es insgesamt vier Fähren auf der Lippe zwischen Hamm und Wesel: Am Freitag wurde Nr. 4 in Flaesheim auf den Namen „Maifisch“ getauft. Für Bürgermeister Bodo Klimpel verbindet die Fähre zwei Schwerpunkte der Naherholung in Haltern.

FLAESHEIM

, 25.09.2015

Die Taufe – nicht mit Champagner sondern mit Lippewasser – nahmen Rüdiger Brand, Leiter der Unternehmenskommunikation des Lippeverbandes, Bürgermeister Bodo Klimpel und Jens Heckhoff vor, der beim Namenswettbewerb der Halterner Zeitung den Siegervorschlag eingereicht hatte.

Der Maifisch, ein Speisefisch, der einmal in der Lippe heimisch war, soll, hier wieder angesiedelt werden. Die Fähre, die seinen Namen trägt, ist 6,50 Meter lang und drei Meter breit. Sie wurde im Vorfeld ausgiebig getestet und absolvierte am Freitag ihre Jungfernfahrt.

Schwerpunkte der Naherholung

Sie verbinde auf ideale Weise zwei der Schwerpunkte der Naherholung in Haltern, sagte Bürgermeister Klimpel bei der Taufe: das Waldgebiet der Haard und die Halterner Stauseen. Bis in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts habe in Flaesheim noch Fährverkehr stattgefunden, so Klimpel.

Bei den Bauarbeiten zur Fähre hat der Lippeverband außerdem Reste einer alten Brücke im Wasser gefunden. Mindestens zwei, maximal sechs Personen (mit Fahrrädern) sollten die Fähre benutzen. Am Ufer gibt es Sicherheitshinweise, außerdem auch einen Rettungsring.

Die Fähre wird mittels einer Kurbel betätigt, mit der man sich mit Muskelkraft ans andere Ufer bewegt. „Sie hilft mit, Natur erlebbarer zu machen“ sagte Bodo Klimpel. Viele Gäste probierten das auch direkt aus.

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