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Schnelle Hilfe für verletzte Kumpel

Katastrophenübung im Bergwerk

28.05.2007

Einheiten des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Grubenwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Marl, die sich um den Brandschutz kümmerte, arbeiteten dabei Hand in Hand. Der ehrenamtliche ASB-Katastrophenschutzzug Recklinghausen 1 vertiefte bei der Übung die Erfahrungen, die bereits während der Fußball-WM gesammelt wurden. Unterstützt wurden die Rettungshelfer dabei von zwei weiteren ASB-Einheiten aus Köln und Bergisch-Gladbach. Gegen 8 Uhr morgens informierte die Grubenwehr die Einsatzleitung, die Kumpel über Tage und den ASB über das fiktive Grubenunglück. Innerhalb kürzester Zeit rückten die Rettungseinheiten aus. Am Anfang der Operation stand die Erstversorgung der Verletzten unter Tage, wobei der ASB bei dieser Aufgabe von Betriebsärzten der Grubenwehr unterstützt wurde. Von Verbrennungen bis hin zu Schädelhirnfrakturen waren die Katastrophenhelfer mit zahlreichen medizinischen Notfällen konfrontiert. Parallel dazu richteten weitere Rettungskräfte an der Oberfläche des Zechengeländes einen Behandlungsplatz ein, an dem die Bergleute nach ihrer Bergung weiter medizinisch versorgt wurden. Anschließend übernahmen Katastrophenschutz und Grubenwehr den Transport der Verletzten vom Zechengelände in fiktive Notaufnahmen. «Knappe vier Stunden dauerte die gesamte Operation», erklärte ASB-Einsatzleiter Thorsten Jung. Er war mit dem zeitlichen Ablauf sehr zufrieden und sprach von einem Erfolg, bei dem das Einsatzziel erreicht wurde. «Unser Schwerpunkt lag heute auf den beiden Bereichen Kommunikation und Dokumentation, besonders hier wollten wir unsere Arbeitsweise noch weiter optimieren», so Jung. «Auch die Zusammenarbeit des ASB Recklinghausen mit anderen Beteiligten der öffentlichen Gefahrenabwehr und überregionalen ASB-Einheiten stand im Vordergrund», ergänzte Pressesprecher Sebastian Stewen. Insgesamt waren etwa 150 Rettungskräfte an der Operation beteiligt. Auszubildende der Deutschen Steinkohle AG übernahmen die Darstellung der Ver- letzten. Leonid Sirotin

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