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Schüler fit für Kommunikation

HALTERN Nina und Katharina werden gleich fit gemacht, sie wissen aber noch nicht wie. Die beiden Kollegschülerinnen sitzen vor dem Seminar-Raum, drinnen wartet Christa Schunke. Und die gehört zum Competence Training-Team von Bayer Business Services (BBS).

von Von Daniel Maiß

, 14.02.2008
Schüler fit für Kommunikation

Katharina malt auf, was sie von der Bild-Beschreibung im Gedächtnis behalten hat.

BBS ist eine Service-Gesellschaft von Bayer, die neben IT-basierten Dienstleistungen auch Fortbildungen für Bayer-Mitarbeiter in aller Welt anbietet. Der Besuch aus dem Leverkusener Konzern hatte am Montag einen Auftrag im Hans-Böckler-Berufskolleg. Schüler sollten in Kommunikation fit gemacht werden. „Wir haben im Unterricht ausführlich über Kommunikations-Modelle gesprochen, hier werden diese praktisch vertieft“, erklärt Berufskolleg-Lehrerin Elisabeth Gutjahr. Auf den Beruf vorbereiten, darum geht es an diesem Tag, neben Schunke hat sich das Berufskolleg mit Katharina Hettich eine zweite BBS-Expertin eingeladen. Ihre Teilnehmer sind Elftklässler, denen im kommenden Jahr ein vierwöchiges Berufs-Praktikum bevorsteht.

Neue Lehrpläne

Mit dem Zentralabi sind auch am Hans-Böckler-Berufskolleg neue Lehrpläne eingeführt worden. Die Richtlinien besagen, dass die Schüler über eine berufsbezogene Basisqualifikation verfügen sollen. Kommunikation ist in diesem Bereich ein Schwerpunkt. Und an dem versuchen sich dann auch die beiden schon erwähnten Schülerinnen. Nina wird zunächst in den Raum gerufen, Katharina muss warten. Als die 16-Jährige dann von Trainerin Schunke an ihren Platz geführt wird, sitzt ihr Nina gegenüber. Letztere beschreibt ein Bild, das Katharina danach aus dem Gedächtnis malen soll. Die Zeichnung ist in vier Quadrate aufgeteilt. Eins davon füllt die 16-Jährige mit einem Männchen, der einen Hut auf dem Kopf trägt, das zweite zeigt eine Frau am Strand, die übrigen Kästchen bleiben leer.

Theorie und Praxis

Was Katharina nicht wusste: Die anderen Schüler ihrer Gruppe hatten vorher die Beschreibung der Zeichnung von einem zum anderen nach dem „Stille Post“-Prinzip weitergegeben. Eigentlich waren in den beiden nun blanken Quadraten ein Grabstein und eine Sonne zu sehen, die waren bei den mündlichen Überlieferungen aber verloren gegangen. „Jeder behält nur das, was für ihn wichtig ist“, erklärt Schunke, warum am Ende zwei von vier Kästchen leer blieben. Ähnlich geht es auch in den anderen Seminar-Gruppen zu. Nach jeder praktischen Übung treffen sich die Schüler mit den BBS-Coaches und tauschen ihre Erfahrungen aus. Am Ende des „Kommunikations-Tages“ erhielt jeder Schüler ein Zertifikat für die Teilnahme.

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