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Statistik: Acht Menschen starben 2007

HALTERN Acht Menschen starben 2007 bei Verkehrsunfällen auf Halterns Straßen. Das geht aus der Unfallstatistik für den Kreis Recklinghausen hervor, die am Montag von Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere vorgestellt wurde.

von Von Bianca Glöckner

, 25.02.2008

Damit entspricht Haltern dem traurigen kreisweiten Trend: Die Zahl von bei Unfällen verletzten oder getöteten Menschen stieg an. Zum Vergleich: Im Jahre 2006 starben zwei Menschen in Haltern bei Unfällen. Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 1000 Unfälle auf Halterns Straßen (2006: 951), darunter 151, bei denen Menschen zu Schaden kamen (2006: 115). Das entspricht einem Anstieg von 31,3 Prozent. Bei den Unfällen wurden insgesamt 179 Menschen verletzt (2006: 144), darunter 18 Kinder (+4), elf Jugendliche (+5) und 150 Erwachsene (+26).

Schulwegunfälle

Die Zahl der Schulwegunfälle stieg von zwei auf sechs. Darunter fasst die Statistik Unfälle, bei denen Schüler im Alter von 6 bis 14 Jahren in der Zeit von 6 bis 18 Uhr aktiv auf dem direkten Weg von der Wohnung zum "Ort regelmäßiger schulischer Veranstaltungen" und zurück beteiligt waren. In der Gruppe der Erwachsenen stieg die Zahl der verletzten Senioren (ab 65 Jahren) um 100 Prozent, von zwölf in 2006 auf 24 in 2007. „Gerade die Aufklärungsarbeit bei jungen Menschen und Senioren ist eine wichtige Aufgabe der Polizei“, betonte Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere in diesem Zusammenhang. Auffälligster Unfallbereich in Haltern war laut Statistik die Kreuzung Holtwicker-/Varusstraße. An dieser Stelle wird häufig die Vorfahrtsregelung missachtet. Bei 207 von 1000 Unfällen registrierte die Polizei in 2007 eine Unfallflucht. Das entspricht einem Anteil von etwa 21 Prozent.

Radfahrer

Die Statistik schlüsselt weitere Fakten auf. So wurden im vergangenen Jahr 39 Radfahrer (davon sieben Kinder) bei Verkehrsunfällen verletzt, ein Radfahrer starb dabei. 15 Fußgänger (davon zwei Kinder) wurden verletzt, zwei Menschen starben. Ein Motorradfahrer starb im vergangenen Jahr, 38 wurden bei Unfällen verletzt (2006: 1/29). Dr. Katharina Giere zog ihr Fazit: „Leider hat sich die positive Entwicklung, die wir in einigen Bereichen noch im Jahr 2006 feststellen konnten, im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt. Durch verstärkte Anstrengungen wollen wir auch die Zahl der Verkehrsunfälle und dadurch auch die Zahl der getöteten und verletzte Menschen im Straßenverkehr senken."

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