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Verkehrssünder hatten keine Chance

HALTERN Es knackt im Funksprechgerät: "Das zweite Fahrzeug hinter dem Lkw, der blaue Kombi." Wieder hat Hermann Rüdel einen Gurtmuffel entdeckt, informiert seine Kollegen. Die winken den Sünder direkt raus, 30 Euro sind fällig, Kartenzahlung ist auch möglich.

von Von Daniel Maiß

, 20.02.2008

 "Ich schnall? mich sonst immer an", ist wohl die häufigste Entschuldigung, die Bernfried Heßling, Uwe Wodausch, Detlef Lehmann und Holger Siegburg hören. Die Beamten des Verkehrsdienstes West kontrollierten am Mittwoch zwei Stunden lang auf der Münsterstraße stadtauswärts. Kollege Rüdel hatte sich ein wenig weiter stadteinwärts in Zivil auf die Lauer gelegt.

Neben Gurt-Muffeln ging es auch Handy-Benutzern und "Rasern" an den Kragen. Für letztere ist Holger Siegburg zuständig, er zielt mit seiner "Pistole" ganz genau. Und trifft. "Ich war in Gedanken, habe nicht aufgepasst", entschuldigt sich eine Halternerin, die mit 65 km/h ein wenig zu schnell unterwegs war.

Urlaubs-Sünde

Wieder kommt die EC-Karte zum Einsatz, die etwas zu schnelle Frau ist 25 Euro ärmer. Sie nimmt ihre Strafe ebenso gelassen wie ein weiterer Gurt-Sünder: "Ist nicht schlimm, ich habe eine Woche Urlaub, da kann ich das verkraften." Insgesamt verlaufen die zwei Stunden eher ruhig. "Das ist auch gut so", lobte Hauptkommissar Lehmann das Fahrverhalten der Halterner.

Am Ende schlagen zehn Gurt-Verstöße, ein Handy-Verstoß und fünf Geschwindigkeits-Übertretungen zu Buche. Dabei blieben alle Übertretungen im Bereich zwischen 64 und 65 km/h. "Das ist eine durchschnittliche Ausbeute", erklärt Kommissar Bernfried Heßling und macht sich mit seinen Kollegen auf zum nächsten Kontroll-Termin.

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